Seit neuestem kann man bei Google auch über eine SSL (Secure Sockets Layer) verschlüsselte Verbindung suchen. SSL kennen wir ja bereits schon lange aus Webshops, Bankenseiten etc., nun wird es aber möglich bei Google über https://www.google.com verschlüsselt zu suchen. Natürlich bliebt die alte http-Suche von Google erhalten, die neue ermöglicht es jedoch sicher zu gehen, dass kein Dritter mitliest was man so sucht.
Ob das wirklich nötig ist weiss ich nicht, klar ist aber: GOOGLE LIEST MIT! Viele behaupten die Gefahr gehe vor allem von Google aus.
Weitere Informationen zur SSL Verschlüsselung von Google gibt es hier.
Wie bewirbt man sich heute um eine Stelle? In letzter Zeit bin ich immer wieder auf interessante Methoden gestossen. Um aus der Masse der Bewerber heraus zu stechen muss man sich mitunter schon mal etwas kreatives einfallen lassen.
Eine Videobewerbung liegt daher nahe. Dazu gab es einmal eine interessante cash TV Sendung. Es wurden einem die Dos und Don’ts aufgezeigt und als schlechtes Beispiel musste wieder einmal ein Mitglied der FTP Luzern hin halten. Das Video findet sich bei YouTube noch immer und daher werde ich darauf verzichten es hier noch einmal zu bringen.
Ich möchte aber an dieser Stelle auf zwei viel bessere Videobewerbungen hinweisen.
Zum ist dies die Geschichte von Simon Smit. Er suchte einen Job in einer Zürcher Werbeagentur und hat die Werbeagenturen mittels einem Wahlplakat darauf aufmerksam gemacht:
Simon Smit
“Die Texterpartei macht die momentane Lage nicht mehr mit. Das einzige Mitglied und Parteipräsident, Simon Smit, geht in die Offensive. Propaganda 21 ist das Projekt, bei dem 21 Agenturen aus Zürich in die Propagandaaktivitäten der Texterpartei einbezogen werden.
Die Texterpartei begab sich heute an die Standorte der 16 renommiertesten Agenturen der Stadt Zürich und hat so den Wahlkampf eingeleitet. Das Ziel, alle 21 vorgesehenen Agenturen zu besuchen, konnte leider nicht ganz erreicht werden. Dies liegt insbesondere an den abenteuerlichen Standorten einiger Agenturen. Gockhausen, Wallisellen, Erlenbach, um nur einzelne zu nennen.” (via http://texterpartei.blogspot.com/)
Natürlich wurde diese kreative und witzige Idee von Erfolg gekrönt, die ganze Story gibt es auf dem Blog der Texterpartei zu lesen.
Eine weitere sehr interessante Idee ist es bei Google AdWords zu schalten. Alec Brownstein musste lediglich 6 Dollar investieren um einen neuen Job zu finden:
Über Google habe ich habe ich ja auch schon Beiträge verfasst.
Nun überlege ich mir gerade mein erstes Hörbuch über Google aus dem iTunes Store herunter zu laden. “Die Google Falle” von Gerald Reischl. Das Hörbuch kostet 28 Franken und dauert etwas mehr als sieben Stunden.
Diese ist wirklich witzig gemacht und hat mich dazu bewogen das Buch bei amazon.de zu suchen.
Nachdem ich nun aber die Kundenrezensionen gelesen habe und dieses Video gesehen habe, bin ich mir schon nicht mehr so sicher ob ich mir das Buch wirklich kaufen soll:
Vorest lasse ich es dabei bewenden, dass die Website des Buches witzig ist und ein Besuch wert ist.
Seit Google den Street View Dienst in der Schweiz aufgeschaltet hat, wurde das neue Feature viel diskutiert. Das Echo war allerdings eher negativer Natur. Eine der letzten Meldungen besagt sogar, dass der Schweizer Datenschützer Thür die Angelegenheit vors Bundesgericht bringen will.
Letzte Woche hatte Google noch versichert die Anonymisierung von Gesichtern und Autonummern zu verbessern. Damit wurde auch schon begonnen. Nun mochte Thür allerdings nicht länger warten. Generell gehe es Thür laut sf.tv darum “…ob alle Menschen, die einen Schritt vor die Haustüre gehen, künftig damit rechnen müssen, ins Internet gestellt zu werden.”
Wir werden also sicher noch einiges über Street View in den Medien lesen.
Es gibt jedoch auch durchaus sinnvolle und nützliche Verwendungszwecke für Street View. So kann man sein Ferienziel vor der Reise bequem von zu hause aus erkunden und sich vergewissern, dass die Lage des Hotels wirklich so gut ist, wie sie im Katalog beschrieben wird. Dafür macht nun auch Schweiz Tourismus Werbung. So habe ich heute im Newsletter von Schweiz Tourismus gelesen:
“Vom Bundesplatz in Bern über die Zürcher Bahnhofstrasse bis zu den Booten auf dem Genfersee. Mit der Lancierung von Google Street View
für die Schweiz lassen sich die schönsten Schweizer Städte nun bequem von zuhause aus erkunden.
Vom Bundesplatz in Bern über die Zürcher Bahnhofstrasse bis zu den Booten auf dem Genfersee. Mit der Lancierung von Google Street View
für die Schweiz lassen sich die schönsten Schweizer Städte nun bequem von zuhause aus erkunden.
Sie wollen bei Ihrer Reiseplanung Klarheit? Flanieren Sie durch Strassen und Gassen und werfen Sie einen ersten Blick auf Ihr präferiertes Hotel.”
Schweiz Tourismus wirbt mit Street View
Eine wirklich gute Idee von Schweiz Tourismus. Vielleicht noch etwas früh, wenn man bedenkt wie viele Strassen schon erfasst sind. Vielleicht auch etwas früh, wenn man bedenkt, dass es Street View schon bald (zumindest Teilweise) an den Kragen gehen könnte. Aber für die Tourismusdestination Schweiz finde ich es nur legitim, dass die Sehenswürdigkeiten und Vorzüge auch über Street View promoted werden.