Aug 14

Ich bin ja mittlerweile ein ziemlicher Poweruser von foursquare. Foursquare ist eine auf Geo-Tags basierendes Social Network. Der Benutzer meldet sich an dem Ort, an dem er sich gerade befindet mit dem Mobile an (check-in). Für das einchecken werden dem Benutzer Punkte gut geschrieben und je nach dem wie oft er sich am selben Ort anmeldet kann er sich den Bürgermeister-Titel dieses Ortes holen. Von denen habe ich als Pendler und Poweruser natürlich einige.

Nun habe ich einen netten Dienst entdeck, welcher mein Bewegungsmuster visualisiert: http://weeplaces.com/sandro-pigoni/

Dass das sogenannte “Over-Share” in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, foursquare und Co. nicht ganz unkritisch ist, ist allerdings vielen Nutzern zu wenig bewusst. Mit meinen Datenspuren die sie im Netz hinterlassen können schon einige Rückschlüsse auf deren Offline-Leben gezogen werden.

Um die Benutzer auf diese Problematik zu sensibilisieren gibt es zwei Seiten, die sich Bildern und Geodaten von Twitter und foursquare bedienen um auf zu zeigen, wer gerade unterwegs ist und was er tut:

http://pleaserobme.com/
http://www.icanstalku.com/

So wurde letztens eine Frau von einem alten Schulfreund bestohlen, welchen sie kurz vor dem Diebstahl als Freund bei Facebook hinzugefügt hatte. Der “gute alte Freund” hat ihren Statusmeldung “Ich gehe heute Abend ins Kino XYZ schauen” oder so gesehen und nicht lange gezögert um in dieser Zeit ins Haus ein zu steigen.

Was lernen wir daraus? Man sollte nur bewusst Sachen ins Web posaunen und sich stets der möglichen Konsequenzen bewusst sein. Und warum zeige ich dann wann und wo ich bin? Meines Erachtens sind dies nicht wirklich brisante Daten. Ich habe einen Job – das heisst ich bin eh den ganzen Tag nicht zu hause, um das heraus zu finden muss man wohl kein Genie sein. Auf Facebook bin ich da weniger offen mit persönlichen Fotos etc., da schaue ich eher darauf, dass gewisse Leute nicht alles zu sehen bekommen. Um diese Einstellungen vor zu nehmen eignet sich der ultimative Facebook Privatsphäre Leitfaden von Thomas Hutter ganz gut.

Jun 24

Ich habe da eine witzige Seite entdeckt die immer wieder einen Besuch wert ist: JulianSmith.tv

Unter dem Motto “I made this for you” finden sich diverse witzige Videos, hier einer meiner Favourites:

25 things I hate about facebook

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Mai 22

Wie bewirbt man sich heute um eine Stelle? In letzter Zeit bin ich immer wieder auf interessante Methoden gestossen. Um aus der Masse der Bewerber heraus zu stechen muss man sich mitunter schon mal etwas kreatives einfallen lassen.

Eine Videobewerbung liegt daher nahe. Dazu gab es einmal eine interessante cash TV Sendung. Es wurden einem die Dos und Don’ts aufgezeigt und als schlechtes Beispiel musste wieder einmal ein Mitglied der FTP Luzern hin halten. Das Video findet sich bei YouTube noch immer und daher werde ich darauf verzichten es hier noch einmal zu bringen.

Ich möchte aber an dieser Stelle auf zwei viel bessere Videobewerbungen hinweisen.

Zum ist dies die Geschichte von Simon Smit. Er suchte einen Job in einer Zürcher Werbeagentur und hat die Werbeagenturen mittels einem Wahlplakat darauf aufmerksam gemacht:

Simon Smit in die Kreation

Simon Smit

“Die Texterpartei macht die momentane Lage nicht mehr mit. Das einzige Mitglied und Parteipräsident, Simon Smit, geht in die Offensive. Propaganda 21 ist das Projekt, bei dem 21 Agenturen aus Zürich in die Propagandaaktivitäten der Texterpartei einbezogen werden.

Die Texterpartei begab sich heute an die Standorte der 16 renommiertesten Agenturen der Stadt Zürich und hat so den Wahlkampf eingeleitet. Das Ziel, alle 21 vorgesehenen Agenturen zu besuchen, konnte leider nicht ganz erreicht werden. Dies liegt insbesondere an den abenteuerlichen Standorten einiger Agenturen. Gockhausen, Wallisellen, Erlenbach, um nur einzelne zu nennen.” (via http://texterpartei.blogspot.com/)

Natürlich wurde diese kreative und witzige Idee von Erfolg gekrönt, die ganze Story gibt es auf dem Blog der Texterpartei zu lesen.

Eine weitere sehr interessante Idee ist es bei Google AdWords zu schalten. Alec Brownstein musste lediglich 6 Dollar investieren um einen neuen Job zu finden:

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Apr 28

Seit gestern verfügt nun auch pigoni.ch über eine Facebook-Einbindung. Dank Thomas Hutters Support und seinem Beitrag “Facebook: Die Social Plugins in die eigene Seite integrieren” habe ich es geschafft, das Social Plugin “Like Box” zu integrieren.

i like pigoni.ch

Die Like Box ermöglicht die Verknüpfung mit meiner neuen Facebook-Seite und zeigt jene Personen an, welche meine Facebook-Seite mögen. Die Like Box kann man selber seinen Bedürfnissen anpassen, so wäre es auch möglich die letzten Konversationen an zu zeigen, darauf verzichte ich aber vorerst.

Thomas Hutter schreibt zum Einbau:

“Ein bisschen Tricky ist allerdings die Facebook Page ID, welche eingegeben werden muss, da diese den meisten Seiten-Administratoren nicht bekannt ist – abhilfe schafft in dem Fall ein Rechts-Klick auf das Profilbild der Facebook-Seite – in den Eigenschaften ist im Bild-Pfad die Page ID ersichtlich.

Das Social Plugin “Like Box” kann einfach via Iframe oder via XFBML eingebunden werden (benötigtJavaScriptSDK) und eignet sich hervorragend für das Sammeln neuer Verbindungen für die eigene Facebook Seite.”

Im Artikel von Thomas Hutter werden übrigens auch noch die anderen Plugins / Widgets erklärt. Die nehme ich mir vielleicht ein anderes Mal vor.

Also, jetzt pigoni.ch mögen / liken!

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Apr 14

Mit topsy.com ging kürzlich eine neue Suchmaschine an den Start. Der Unterschied zu anderen Suchmaschienen wie Google, Bing und Yahoo soll laut Topsy die Art sein wie das Internet betrachtet wird. Topsy sieht das Internet nicht wie eine Ansammlung von Dokumenten, sondern sieht darin vor allem Konversationen.

Im Moment beschränkt sich diese Suchmaschine auf die Statusnachrichten von Twitter. Topsy erstellt also live Twitter Trends. Dies macht Twitter selbst auch, der Unterschied liegt aber in den breiteren Möglichkeiten welche Topsy bietet. So legt Topsy zum Beispiel für jede Person welche Twitter benutzt Seiten an auf welchen alle Tweets und die getweeteten Links (inklusive Newsheadline und favicon der Seite) aufgeführt sind.

So zeigt zum Beispiel das Keyword “earthquake” die meist getweeteten Newsmeldungen und die jeweiligen Meinungen der Twitter User: http://topsy.com/s?q=earthquake

Mit den Topsy Alerts kann man sich per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn z.B. über die eigene Firma oder ein Produkt getweetet wurde.

Das Topsy WordPress Plugin stellt oft getweetete Artikel zu einem Thema mit einem speziellen Badge dar. Somit kann der Benutzer schnell erkennen welchen Einfluss dieser post auf die Web Community hat.

Alle weiteren Featuren können unter labs.topsy.com nachgelesen werden.

Ich werde Topsy in Zukunft sicher benutzen, ich werde mir vielleicht auch das WP Plugin installieren – bei meinem Blog wird der Top-Badge aber wohl nie zu sehen sein ;-)

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