Untappd – drink socially

Untappd ist ein weiteres «location based social network», welches man mit Twitter, Facebook, foursquare und Gowalla verknüpfen kann. Der Sinn hinter Untappd ist es, seine Freunde wissen zu lassen, welches Bier man wo trinkt oder getrunken hat. Untappd muss nicht installiert werden, es funktioniert über den Browser des Mobiltelefons.

Wie bei foursquare, Gomiso etc. erhält man für verschiedene Aktivitäten einen Badge. Die App dient vor allem Bierliebhabern, welche öfters einmal ein neues Bier testen möchten, denn sie zeigt auch an welches spezielle Bier in der Umgebung angeboten wird.

Hier eine kleine Video Review von PassionForThePint:

Was haltet ihr davon? Ich habe die App mal ausprobiert, finde sie für mich aber nicht wirklich nützlich und zu wenig spannend.

Facebook lanciert «Send» Button

Seit einem Jahr kennen wir den «Like» Button, nun hat Facebook soeben den «Send» Button lanciert. Der Grund dafür ist es, dass es Dinge gibt, welche man nur einer bestimmten Gruppe von Bekannten mitteilen möchte. Mit dem neuen Button wird dies ab sofort ermöglicht.

Facebook-Send-Button-Beispiel

Implementiert wird der Send Button wie der «Share» oder der «Like» Button. Es ist auch möglich den Like mit dem Send Button zu kombinieren, hier kann man sich den Code dazu generieren lassen.

Hier könnt ihr gleich meinen Artikel zum Test jemandem senden:

 


Was haltet ihr von dem neuen Button?

Firmenseiten auf facebook bringen weniger als Newsletter oder Suchmaschinenwerbung

Bei Gizmodo.de habe ich heute einen interessanten Artikel gefunden. Der Artikel mit dem harmlosen Titel „Mögt ihr Facebook Firmenseiten?“ bezieht sich auf diesen Beitrag des Wall Street Journal und eine Studie von Forrester Research und kommt zum Schluss, dass „eine Facebook-Präsenz für eine Firma weniger bringt als ein E-Mail-Newsletter oder Suchmaschinen-Werbung“.

Die befragten Unternehmen gaben an, dass ihnen “Facebook wenig genutzt habe”. Offenbar quittiert man auf Facebook eine Firmenseite noch schnell mit einem „like“, obwohl man die Marke oder das Produkt gar nicht wirklich gut findet. Das ist eigentlich auch nicht weiter erstaunlich, das hat wohl jeder schon gemacht. Wie man der Cone Consumer New Media Study 2010 entnehmen kann „liken“ 77% der Fans eines Brand eines Produktes die Seite, weil sie Incentives erwarten.

cone study brand engagement

Das Hauptproblem identifiziert Gizmodo folgendermassen:

Das Hauptproblem dabei könnte sein, dass Facebook die Firmenseiten wie die menschlicher Nutzer behandelt. Wer auf einer Firmenseite auf “Gefällt mir” klickt, dessen Newsfeed wird schon bald mit Firmensprech überflutet, in denen die wirklich interessanten News untergehen. Es nervt einfach, wenn “Ford Motor Company” wildfremden Menschen zu deren Hochzeit gratuliert. Wie ein Forrester-Mitarbeiter es ausdrückt: “Man nutzt Facebook, um auf Menschen zu treffen, nicht um nach Produkten zu suchen”.

Was haltet ihr davon? Wer hat schon einmal Nachforschungen über Facebook angestellt, bevor es zum Kauf kam? Ich könnte mich nicht an eine solche Situation erinnern.

foursquareblog.ch

foursquareblog

Jene die mich kennen wissen, dass ich ein ziemlicher foursquare Addict bin. Da ich mich in nächster Zeit noch intensiver mit foursquare auseinander setzen möchte, habe ich mich entschieden dafür einen separaten Blog ins Leben zu rufen: foursquareblog.ch

Darin möchte ich über meine Erfahrung mit foursquare, über neue Features und ganz allgemein über alles bloggen was mit foursquare zu tun hat.

foursquare blog

Den foursquareblog kann man auch auf facebook liken:

Color – just another Social Media Network?

Color ist eine neue Foto-App, die gemachten Bilder werden sofort in die Cloud schickt und anderen Benutzern in der Umgebung anzeigt. So bildet sich eine kleine ortsbasierte Community.

Die Bilder lassen sich mit Kommentaren versehen und liken, so wird die Interaktion zwischen den Usern gefördert. Personen, mit welchen der Benutzer regelmässig interagiert werden automatisch zu einem „Elastic Network“ zusammengefasst. Benutzer müssen nicht aktiv anderen Usern folgen wie dies in anderen sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, foursquare etc.) der Fall ist. Natürlich kann man trotz dem seinen Color Account mit Twitter und Facebook verbinden um die Verbreitung seiner Bilder zu erhöhen.

Als Problematisch könnte der offene Umgang mit den Fotos der User erweisen. Sobald der Benutzer das Bild in die Cloud hochlädt verliert er alle Rechte am Bild. Dies geschieht übrigens auch bei Facebook.

Die hochgeladenen Bilder lassen sich zwar auch wieder löschen, die Löschfunktion ist aber ziemlich gut versteckt.

color

 

Hier das Video von Color:

Color Demo from Color Labs, Inc. on Vimeo.

Ich werde die App sicher mal etwas ausprobieren, habe aber meine Bedenken ob sich die App durchsetzen wird.

Google lanciert Like Button

Google hat heute wieder einmal eine neue Funktion lanciert: +1

+1 ist das Pendant zum Like Button von Facebook. Gleich wie bei Facebook können nun bei Google Empfehlungen abgegeben werden, Voraussetzung dafür ist das Google-Profil.

Wenn nun also Freunde oder Bekannte (Kontakte aus Den verschiedenen Google Diensten) mit einem Google-Account auf dasselbe Suchergebnis stossen, das man zuvor schon mit +1 gekennzeichnet hat, sehen sie unter dem Suchergebnis „xxx +1’d this“. Verwalten kann man seine +1 über die eigene Profilseite.

+1

Weil sich das Internet in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, verändert Google ständig die Suchalgorithmus. Es ist davon aus zu gehen, dass die soziale Komponente in Zukunft eine stärkeres Gewichtung finden wird bei der Anzeige der Suchresultate. Empfehlungen von Freunden werden in der Zukunft höher gewichtet sein als blosse Keyword Treffer.

Die Funktionalität soll weiter ausgebaut werden, so wird es wohl in absehbarer Zukunft möglich sein auch soziale Kontakte anderer Plattformen – Twitter zum Beispiel – miteinzubeziehen.

Die Funktion wird nun langsam ausgerollt, im Moment ist sie lediglich auf Google.com verfügbar. Wer die Funktion jetzt schon ausprobieren will, kann dies auf dieser Seite auf Google Labs tun.

Weitere Infos zu +1 gibt es im Google Blog und im folgenden Video:

Miso – Social TV, und was schaust du?

Miso heisst die neuste Social Media Plattform. Bei diesem Social Network teilt man mit seinen Freunden welche Filme und TV Serien man gerade schaut. Wie bei anderen Netzwerken werden die eigenen Aktivitäten in einem „Newsstream“ zusammengefasst. Wie bei Twitter kann man Freunden und Bekannten „folgen“ und ist so auf dem Laufenden, was sie gerade im TV schauen und was sie so von den jeweiligen Sendungen halten. Ähnlich zu foursquare erhält der Benutzer Badges für seinen TV Konsum und wie stark man sich in der TV Community engagiert. Die iPhone und und iPad Apps findet ihr hier.

Aber seht selbst:

httpv://www.youtube.com/watch?v=9_BzegVZVj8

 

Miso Stream

 

Und was schaust du so?

Apple TV

Eigentlich wollte ich mir ja gestern nach der Arbeit ein iPad 2 holen, da aber zu viele Geeks gestern schon den ganzen Tag Zeit hatten um anzustehen, gab es keines mehr für mich. Impressionen zum iPad 2 Launch finden sich z.B. im Artikel dazu beim Technikblog.

Kurzerhand habe ich mich dann aber entschiednen, nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen und habe mir Apple TV gekauft. Ich muss schon sagen, der Kauf hat sich gelohnt und ich habe große Freude daran!

Das Kästchen ist klein, sieht schön aus und die Installation hätte einfacher nicht sein können. Zum Preis von knapp 152 Franken (inkl. HDMI Kabel) kann ich nun Filme, Musik, Fotos und mehr auf den Fernseher streamen, Podcasts schauen/hören, YouTube Videos schauen oder mir die neusten Filme aus dem iTunes Store ausleihen.

Am meisten Freude habe ich daran, dass ich nun all die Filme und Serien welche ich auf meiner Festplatte habe ganz einfach und schnell auf dem Fernseher anschauen kann.

Mit der Remote App kann ich Apple TV bequem über mein iPhone oder mein iPad steuern, was die Navigation durch das übersichtliche Menü noch einfacher macht.

Ich kann Apple TV nur wärmstens empfehlen, zu einem akzeptablen Preis erhält man ein schönes Gerät welches einen entspannten Multimediagenuss ermöglicht.

Nach Heartbleed: Jetzt in Passwortsicherheit investieren

Heartbleed Bug patched

Von Heartbleed hat in den letzten Tagen wohl jeder gehört. Hier findet ihr eine Liste mit den Diensten bei denen ihr euer Passwort sofort ändern solltet: The Heartbleed Hit List: The Passwords You Need to Change Right Now (Mashable)

Bis jetzt habe ich voll und ganz auf meine persönliche Passwortstrategie vertraut. Ich hatte diverse unterschiedliche Passwörter die je nach Dienst komplexer waren oder eben auch nicht. Meine Hauptaccounts (Google, Facebook und Twitter) hatten die komplexesten Passwörter (ziemlich lange, gross/klein, Zahlen und Sonderzeichen). Nun habe ich mich aber entschieden in einen Passwortmanager zu investieren.

1password Password management

Agile Bits bietet zur Zeit 1Password für OS X und Windows zum halben Preis an. Im Apple App Store ist der Preis 25 Franken, wenn ihr 1Password aber über den Agile Web Store kauft kostet euch die Software 19.99 USD. Zusätzliche 4 USD sparen könnt ihr, indem ihr den Code «MacPowerUsers» eingebt bei der Bestellung. Die iOS App schlägt dann noch mit 9 Franken zu Buche (auch zum halben Preis). Lohnt sich das? Meines Erachtens ja, Argumente dafür gibt es viele. An dieser Stelle möchte ich euch die GeekTalk Sonderfolge «Passwort Management» wärmstens empfehlen.


Mit dem Heartbleed Test könnt ihr übrigens selbst prüfen, ob die eigene Seite oder ein Internet-Dienst aktuell noch von der Sicherheitslücke betroffen ist.

Heartbleed test foursquare

Sascha Lobo zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?»

Sascha Lobo an der HSLU «Kreativität und Informatik - Welten auseinander?»

Diesen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit an einem Vortrag von Sascha Lobo (Autor und Blogger) teilzunehmen. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern wurde er eingeladen zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?» zu sprechen.

Das Referat war sehr spannend und interessant, hier meine Takeouts:

1. Mehr und ehrlichere Kundenorientierung: Mark Zuckerberg prophezeite schon 2010 dass jede Industrie in Zukunft von den Social-Aspekten beeinflusst und verändert werden wird: „If you look five years out, every industry is going bo be rethought in a social way.“ Dazu brachte Lobo dann auch das Meet & Seat Projekt von KLM, wobei man ehrlicherweise gestehen muss dass man im Flugzeug lieber alleine sitzen möchte als neben einer Person welche die gleichen Filme mag.

2. «The wisdom of crowds» wird von den meisten wohl falsch formuliert. Das erste wirkliche Beispiel für dieses Phänomen wurde von der Universität Oregon in den 70er Jahren etabliert, als der Campus nach diesem Prinzip umgestaltet wurde.  zusätzliches Beispiel FareBandit – Hilfe beim Schwarzfahren

3. Einfachheit: Einfaches ist mächtig, Beispiel Apple – Touch, Google – Find

4. Facebook ist aussagekräftiger als ein Assessment Centre, Studie von Donald H. Kluemper

5. Märkte werden immer transparenter, Beispiel «Wie das Twittern die Filmindustrie verändert hat». Lacher gab es für die Plattform Qpid.me (neu «Hula»), eine Plattform zum Austausch persönlicher Informationen über sexuell übertragbare Krankheiten.

6. Die Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten verändern sich. Von der Hardware, zur Software zu Online-Diensten. Offline Produkt schlechthin «Dole Banane» als Beispiel.

7. Ausblick: Augmented Reality und BIM (Building Information Modeling)

Zum Schluss kam Lobo dann noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück und beantwortete sie wie folgt: Kreativität durch Informatik. Wenn man das zusammen nimmt, dann entstehen Welten.

Eine sehr gute und weit umfangreichere Mitschrift des Vortrags findet sich beim Xeit-Blog von Simon Künzler.