Nach Heartbleed: Jetzt in Passwortsicherheit investieren

Heartbleed Bug patched

Von Heartbleed hat in den letzten Tagen wohl jeder gehört. Hier findet ihr eine Liste mit den Diensten bei denen ihr euer Passwort sofort ändern solltet: The Heartbleed Hit List: The Passwords You Need to Change Right Now (Mashable)

Bis jetzt habe ich voll und ganz auf meine persönliche Passwortstrategie vertraut. Ich hatte diverse unterschiedliche Passwörter die je nach Dienst komplexer waren oder eben auch nicht. Meine Hauptaccounts (Google, Facebook und Twitter) hatten die komplexesten Passwörter (ziemlich lange, gross/klein, Zahlen und Sonderzeichen). Nun habe ich mich aber entschieden in einen Passwortmanager zu investieren.

1password Password management

Agile Bits bietet zur Zeit 1Password für OS X und Windows zum halben Preis an. Im Apple App Store ist der Preis 25 Franken, wenn ihr 1Password aber über den Agile Web Store kauft kostet euch die Software 19.99 USD. Zusätzliche 4 USD sparen könnt ihr, indem ihr den Code «MacPowerUsers» eingebt bei der Bestellung. Die iOS App schlägt dann noch mit 9 Franken zu Buche (auch zum halben Preis). Lohnt sich das? Meines Erachtens ja, Argumente dafür gibt es viele. An dieser Stelle möchte ich euch die GeekTalk Sonderfolge «Passwort Management» wärmstens empfehlen.


Mit dem Heartbleed Test könnt ihr übrigens selbst prüfen, ob die eigene Seite oder ein Internet-Dienst aktuell noch von der Sicherheitslücke betroffen ist.

Heartbleed test foursquare

iOS Apps vorweg zu schliessen kann der Akkulaufzeit schaden

Bis heute morgen war ich der Ansicht, es sei das beste für den iPhone-Akku meine Apps in kurzen, regelmässigen Abständen zu schliessen. Ich habe immer gedacht, dass Multitasking, sprich die im Hintergrund geöffneten Apps, die Akkulaufzeit negativ beeinflussen. Nun habe ich heute Morgen aber einen sehr interessanten Artikel auf lifehacker.com gelesen. Der ehemalige Apple Genius Bar Techniker Scotty Loveless erklärt in seinem Blog einleuchtend, war es besser ist Apps nicht aus der Multitasking-Leiste zu entfernen:

Yes, it does shut down the app, but what you don’t know is that you are actually making your battery life worse if you do this on a regular basis. Let me tell you why.

By closing the app, you take the app out of the phone’s RAM . While you think this may be what you want to do, it’s not. When you open that same app again the next time you need it, your device has to load it back into memory all over again. All of that loading and unloading puts more stress on your device than just leaving it alone. Plus, iOS closes apps automatically as it needs more memory, so you’re doing something your device is already doing for you. You are meant to be the user of your device, not the janitor.

The truth is, those apps in your multitasking menu are not running in the background at all: iOS freezes them where you last left the app so that it’s ready to go if you go back. Unless you have enabled Background App Refresh, your apps are not allowed to run in the background unless they are playing music, using location services, recording audio, or the sneakiest of them all: checking for incoming VOIP calls , like Skype. All of these exceptions, besides the latter, will put an icon next to your battery icon to alert you it is running in the background.

Akkulaufzeit iPhone Multitasking

In kompletten Beitrag «The Ultimate Guide to Solving iOS Battery Drain» finden sich noch diverse weitere gute Tipps wie ihr die Batterielaufzeit eures iOS Devices verlängern könnt. Natürlich dürfen unter den Tipps Klassiker wie «Schalte die Ortungsdienste und Hintergrundaktualisierung aus» und «Deaktiviere Push-Nachrichten» nicht fehlen. Einen anderen etwas unorthodoxen Tipp habe ich aber hier zum ersten Mal gelesen: «Schalte die Batterie-Anzeige in Prozent ab» Aus seiner Erfahrung als Apple Genius weiss Loveless, dass Leute die Batterieanzeige auf Prozent eingestellt haben, ihr iPhone öfter anschalten um nachzuschauen wie viel Akku noch übrig ist und wie viel in den letzten XY Minuten verbraucht wurde. Dies führt dann natürlich dazu, dass mehr Akku verbraucht wird als wenn man auf die Prozent-Anzeige verzichtet.

Ich nehme mir den Tipp mit der Prozent-Anzeige (und natürlich auch die anderen) nun mal zu Herzen und teste wie viel ich noch rausholen kann aus meinem iPhone Akku.

Sascha Lobo zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?»

Sascha Lobo an der HSLU «Kreativität und Informatik - Welten auseinander?»

Diesen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit an einem Vortrag von Sascha Lobo (Autor und Blogger) teilzunehmen. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern wurde er eingeladen zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?» zu sprechen.

Das Referat war sehr spannend und interessant, hier meine Takeouts:

1. Mehr und ehrlichere Kundenorientierung: Mark Zuckerberg prophezeite schon 2010 dass jede Industrie in Zukunft von den Social-Aspekten beeinflusst und verändert werden wird: „If you look five years out, every industry is going bo be rethought in a social way.“ Dazu brachte Lobo dann auch das Meet & Seat Projekt von KLM, wobei man ehrlicherweise gestehen muss dass man im Flugzeug lieber alleine sitzen möchte als neben einer Person welche die gleichen Filme mag.

2. «The wisdom of crowds» wird von den meisten wohl falsch formuliert. Das erste wirkliche Beispiel für dieses Phänomen wurde von der Universität Oregon in den 70er Jahren etabliert, als der Campus nach diesem Prinzip umgestaltet wurde.  zusätzliches Beispiel FareBandit – Hilfe beim Schwarzfahren

3. Einfachheit: Einfaches ist mächtig, Beispiel Apple – Touch, Google – Find

4. Facebook ist aussagekräftiger als ein Assessment Centre, Studie von Donald H. Kluemper

5. Märkte werden immer transparenter, Beispiel «Wie das Twittern die Filmindustrie verändert hat». Lacher gab es für die Plattform Qpid.me (neu «Hula»), eine Plattform zum Austausch persönlicher Informationen über sexuell übertragbare Krankheiten.

6. Die Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten verändern sich. Von der Hardware, zur Software zu Online-Diensten. Offline Produkt schlechthin «Dole Banane» als Beispiel.

7. Ausblick: Augmented Reality und BIM (Building Information Modeling)

Zum Schluss kam Lobo dann noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück und beantwortete sie wie folgt: Kreativität durch Informatik. Wenn man das zusammen nimmt, dann entstehen Welten.

Eine sehr gute und weit umfangreichere Mitschrift des Vortrags findet sich beim Xeit-Blog von Simon Künzler.

Mit Google Street View den Colorado River erkunden

Mit Google Street View lässt sich neu der Colorado River erkunden. Google (in Partnerschaft mit American Revers) ermöglicht es uns nun auch von zu Hause aus die atemberaubende Landschaft zu erkunden. Ich konnte das letztes Jahr zum Teil live machen, hier mein Bild von der Kante des Horseshoe Bend in der Nähe von Page.

Horseshoe-Bend-Blog-Sandro-Pigoni

Eine wirklich schöne Aktion, es lohnt sich allemal da mal rein zu schauen. Hier noch das Google Video dazu:

Lieber Steven Pigoni: Google schickt mir deine Mails

Nicht zum ersten Mal hat mich kürzlich elektronische Post von «meinem» Kongressabgeordneten Doug Lamalfa erreicht.

fehlgeleitete E-Mail Google

Nur, ich kenne den Kongressabgeordneten nicht und habe gar kein Interesse an ihm – no bad feelings Doug… Schaut man genauer hin so sieht man dass die E-Mail an die Google Gmail Adresse von Steven Pigoni (spigoni@gmail.com) gerichtet ist und nicht an jene von mir. Meine Gmail Adresse hat einen Punkt zwischen «s» und «pigoni».

finde den Fehler Google

Google, finde den Fehler

Das bedeutet also, dass Google Mails welche an Steven gehen sollten in mein Postfach liefert. Das müsste mich ja nicht weiter stören, ich frage mich einfach welche Mails an mich fälschlicherweise bei Steven gelandet sind??!!

Kennt  jemand dieses Problem?

PS: Den Steven Pigoni kenne ich bis jetzt noch nicht, ich weiss einfach dass es ein Amerikaner ist, dass er politisch interessiert ist (siehe oben) und dass er Mitglied der NRA (National Rifle Association) ist. Von diesem Newsletter habe ich ihn übrigens abgemeldet ;-)

Update: Wie @kusito in den Facebook-Kommentaren erwähnt hat, handelt es sich nicht um einen Fehler. Hier der Link zur Google Hilfe und das Video dazu:

Origami-Künstler Sipho Mabona will lebensgrossen Elefanten falten

Via Kickstarter habe ich schon das eine oder andere Projekt mitfinanziert. Ich finde den Gedanken cool, dass man jemanden mit einer coolen Idee dabei helfen kann diese zu verwirklichen. Zudem gehört man dann je nach Beteiligungsbetrag zu den ersten welche das fertige Produkt erhalten.

Nun habe ich kürzlich via Facebook erfahren, dass der Luzerner Origami-Künstler Sipho Mabona plant einen drei Meter grossen weissen Elefanten aus Papier zu falten. Um die enorm grossen Papierbahnen (das «Blatt» wird 15×15 Meter gross) und einen geeigneten Raum finanzieren zu können hat Sipho sein Projekt bei indiegogo ausgeschrieben.

Da ich die Idee auch in diesem Fall wirklich spannend finde, habe ich mich auch in die immer länger werdende Liste der Unterstützer eingereiht. Beteiligt habe ich mich mit 120$ und werde dafür im Februar 2014 eine Origami-Schwalbe erhalten.

Sipho Mabona Origami WHITE ELEFANT

(Foto von Philipp Schmidli, mit freundlicher Genehmigung von Sipho Mabona)

Das Projekt ist als “flexible funding” Projekt aufgesetzt. Das heisst dass das Geld welches ihr sprecht in jedem Fall an Sipho geht, egal ob das Ziel von 24’000$ erreicht wird oder nicht.

Also, helft mit das Projekt «WHITE ELEFANT» zu realisieren indem ihr das Projekt mit einer kleinen Spende unterstützt!

Pigoni geht für 24 Stunden offline – #offlineDay 2013

Jene die mich kennen wissen dass ich überall einchecke, tweete und poste. Gerade darum war ich sehr gespannt als ich von der Idee von Tom und Kevin gehört habe einen Tag zum #offlineDay zu machen und sämtliche Datenleitungen für 24 Stunden zu kappen.

#offlineDay

Bild: Thomas Kupferschmied

Da ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal 24 Stunden nicht in irgend einer Weise online war, habe ich mich entschlossen am Sonntag 15. Dezember 2013 auch den Stecker zu ziehen. Meine Erfahrungen mit dem Offline-sein werde ich dann nach dem Sonntag mit euch teilen. Was haltet ihr davon mal 24 Stunden abzuschalten?

How-To: Instagram Video einbinden

Seit gestern können mit Instagram auch Videos aufgenommen werden. Was dem Vine-Konkurrenten bis jetzt aber fehlt ist die Möglichkeit Videos schnell und einfach in Websites und Blogs zu integrieren.

Mashable hat dazu einen nicht ganz einfachen Fix und den Einsatz des WordPress Plugins Embedly vorgestellt.

Embedly ist gratis, damit man es auf seinem Blog benutzen kann muss man erst einen Benutzeraccount auf http://embed.ly/ erstellen, das Plugin installieren und den API-Key hinterlegen. Sobald dies gemacht ist, erscheint in eurem WYSIWYG-Editor in WordPress ein kleines blaues Embed.ly Icon. Dort kann dann die URL des Instagram-Videos eingegeben werden. Die URL eures Videos findet ihr am einfachsten via «Fotoseite» auf http://instagram.com/ raus.

Das sieht dann so aus:

Embedly Powered

Sascha Lobo zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?»

Sascha Lobo an der HSLU «Kreativität und Informatik - Welten auseinander?»

Diesen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit an einem Vortrag von Sascha Lobo (Autor und Blogger) teilzunehmen. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern wurde er eingeladen zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?» zu sprechen.

Das Referat war sehr spannend und interessant, hier meine Takeouts:

1. Mehr und ehrlichere Kundenorientierung: Mark Zuckerberg prophezeite schon 2010 dass jede Industrie in Zukunft von den Social-Aspekten beeinflusst und verändert werden wird: „If you look five years out, every industry is going bo be rethought in a social way.“ Dazu brachte Lobo dann auch das Meet & Seat Projekt von KLM, wobei man ehrlicherweise gestehen muss dass man im Flugzeug lieber alleine sitzen möchte als neben einer Person welche die gleichen Filme mag.

2. «The wisdom of crowds» wird von den meisten wohl falsch formuliert. Das erste wirkliche Beispiel für dieses Phänomen wurde von der Universität Oregon in den 70er Jahren etabliert, als der Campus nach diesem Prinzip umgestaltet wurde.  zusätzliches Beispiel FareBandit – Hilfe beim Schwarzfahren

3. Einfachheit: Einfaches ist mächtig, Beispiel Apple – Touch, Google – Find

4. Facebook ist aussagekräftiger als ein Assessment Centre, Studie von Donald H. Kluemper

5. Märkte werden immer transparenter, Beispiel «Wie das Twittern die Filmindustrie verändert hat». Lacher gab es für die Plattform Qpid.me (neu «Hula»), eine Plattform zum Austausch persönlicher Informationen über sexuell übertragbare Krankheiten.

6. Die Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten verändern sich. Von der Hardware, zur Software zu Online-Diensten. Offline Produkt schlechthin «Dole Banane» als Beispiel.

7. Ausblick: Augmented Reality und BIM (Building Information Modeling)

Zum Schluss kam Lobo dann noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück und beantwortete sie wie folgt: Kreativität durch Informatik. Wenn man das zusammen nimmt, dann entstehen Welten.

Eine sehr gute und weit umfangreichere Mitschrift des Vortrags findet sich beim Xeit-Blog von Simon Künzler.

Origami-Künstler Sipho Mabona will lebensgrossen Elefanten falten

Via Kickstarter habe ich schon das eine oder andere Projekt mitfinanziert. Ich finde den Gedanken cool, dass man jemanden mit einer coolen Idee dabei helfen kann diese zu verwirklichen. Zudem gehört man dann je nach Beteiligungsbetrag zu den ersten welche das fertige Produkt erhalten.

Nun habe ich kürzlich via Facebook erfahren, dass der Luzerner Origami-Künstler Sipho Mabona plant einen drei Meter grossen weissen Elefanten aus Papier zu falten. Um die enorm grossen Papierbahnen (das «Blatt» wird 15×15 Meter gross) und einen geeigneten Raum finanzieren zu können hat Sipho sein Projekt bei indiegogo ausgeschrieben.

Da ich die Idee auch in diesem Fall wirklich spannend finde, habe ich mich auch in die immer länger werdende Liste der Unterstützer eingereiht. Beteiligt habe ich mich mit 120$ und werde dafür im Februar 2014 eine Origami-Schwalbe erhalten.

Sipho Mabona Origami WHITE ELEFANT

(Foto von Philipp Schmidli, mit freundlicher Genehmigung von Sipho Mabona)

Das Projekt ist als “flexible funding” Projekt aufgesetzt. Das heisst dass das Geld welches ihr sprecht in jedem Fall an Sipho geht, egal ob das Ziel von 24’000$ erreicht wird oder nicht.

Also, helft mit das Projekt «WHITE ELEFANT» zu realisieren indem ihr das Projekt mit einer kleinen Spende unterstützt!

Pigoni geht für 24 Stunden offline – #offlineDay 2013

Jene die mich kennen wissen dass ich überall einchecke, tweete und poste. Gerade darum war ich sehr gespannt als ich von der Idee von Tom und Kevin gehört habe einen Tag zum #offlineDay zu machen und sämtliche Datenleitungen für 24 Stunden zu kappen.

#offlineDay

Bild: Thomas Kupferschmied

Da ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal 24 Stunden nicht in irgend einer Weise online war, habe ich mich entschlossen am Sonntag 15. Dezember 2013 auch den Stecker zu ziehen. Meine Erfahrungen mit dem Offline-sein werde ich dann nach dem Sonntag mit euch teilen. Was haltet ihr davon mal 24 Stunden abzuschalten?