Mac via Fingerabdruck entsperren

MacID Icon

Die App MacID (gratis) ermöglicht es euren Mac vom iPhone aus via Touch ID Fingerabdrucksensor zu entsperren. Alles was ihr dazu benötigt ist ein iPhone mit Touch ID (Phone 5s, iPhone 6 oder iPhone 6 Plus), die iPhone App und die Mac Applikation. Wenn ihr beides installiert habt ist das Setup schon fast vollzogen, ihr müsst nur noch die “pairen”.

MacID for iOS
Download @
App Store
Entwickler: Kane Cheshire
Preis: 3,99 €

Euer iPhone und der Mac kommunizieren per Bluetooth 4.0 Low Energy miteinander. Die Akkulaufzeiten sollten sich also nicht wesentlich verschlechtern. Mit dieser Bluetooth Technologie sind die meisten Macs welche neuer als 2011 sind ausgestattet. Ihr könnt euch MacID auch so konfigurieren dass der Mac automatisch gesperrt wird, sobald ihr euch samt iPhone entfernt. Das ist ziemlich cool und funktioniert übrigens auch einwandfrei!

Mit MailTime Mails zu Chats machen

MailTime Icon

Via t3n bin ich wieder einmal auf eine interessante App gestossen, welche ich mir gleich installiert habe. MailTime macht aus euren Mails Chats und befreit sie so von unnötigen Verläufen etc. und stellt eure Mails übersichtlicher dar, aber seht selbst:

Im Moment ist MailTime lediglich für iOS Geräte (iOS App Store Link) verfügbar (ab Version 7.0, eine Android Version wird laut t3n demnächst folgen). Ein weiterer kleiner Haken der App ist es, dass nur G-Mail unterstützt wird. Das stört mich aber nicht weiter, da sowieso alle meine privaten Mails darüber laufen.

Mit #Homescreen angesagte Apps entdecken

Homescreen Icon

Mit der App #Homescreen von Betaworks lassen sich Screenshots vom eigenen Homescreen erstellen, welche man dann schnell und einfach auf Twitter teilen kann. Das Bild wird zum Einen dem Tweet angehängt, zum Anderen ist es auf https://homescreen.is/ in einer interaktiven Version verfügbar. Fährt man mit der Maus über die Icons, so erfährt man was die App tut und kann sie gleich runterladen.

Mein Homescreen sieht folgendermassen aus:

#Homescreen kann man hier gratis im AppStore runterladen.

Auf Basis der Screensshots welche so erstellt und hochgeladen werden, hat Betaworks nun ein weiteres Tool entwickelt. Mit diesem können Apps welche gerade angesagt sind erkannt werden.

Ich finde das ziemlich cool und gebe der App mal eine Chance. Wie sieht dein Homescreen aus?

Lange ist es her, zu lange!

Genau elf Monate ist es her, seit ich hier einen etwas veröffentlicht habe. Gründe dafür gibt es mehrere; ich habe neben der täglichen Arbeit zwei Weiterbildungen gemacht, eine Masterarbeit geschrieben und bin umgezogen (ja, gleiches Haus wie damals, andere Wohnung). So kam es also, dass ich hier nichts mehr von mir gegeben habe. Das möchte ich in Zukunft aber wieder tun.
Es geht also weiter, stay tuned ;-)

Nach Heartbleed: Jetzt in Passwortsicherheit investieren

Heartbleed Bug patched

Von Heartbleed hat in den letzten Tagen wohl jeder gehört. Hier findet ihr eine Liste mit den Diensten bei denen ihr euer Passwort sofort ändern solltet: The Heartbleed Hit List: The Passwords You Need to Change Right Now (Mashable)

Bis jetzt habe ich voll und ganz auf meine persönliche Passwortstrategie vertraut. Ich hatte diverse unterschiedliche Passwörter die je nach Dienst komplexer waren oder eben auch nicht. Meine Hauptaccounts (Google, Facebook und Twitter) hatten die komplexesten Passwörter (ziemlich lange, gross/klein, Zahlen und Sonderzeichen). Nun habe ich mich aber entschieden in einen Passwortmanager zu investieren.

1password Password management

Agile Bits bietet zur Zeit 1Password für OS X und Windows zum halben Preis an. Im Apple App Store ist der Preis 25 Franken, wenn ihr 1Password aber über den Agile Web Store kauft kostet euch die Software 19.99 USD. Zusätzliche 4 USD sparen könnt ihr, indem ihr den Code «MacPowerUsers» eingebt bei der Bestellung. Die iOS App schlägt dann noch mit 9 Franken zu Buche (auch zum halben Preis). Lohnt sich das? Meines Erachtens ja, Argumente dafür gibt es viele. An dieser Stelle möchte ich euch die GeekTalk Sonderfolge «Passwort Management» wärmstens empfehlen.


Mit dem Heartbleed Test könnt ihr übrigens selbst prüfen, ob die eigene Seite oder ein Internet-Dienst aktuell noch von der Sicherheitslücke betroffen ist.

Heartbleed test foursquare

iOS Apps vorweg zu schliessen kann der Akkulaufzeit schaden

Bis heute morgen war ich der Ansicht, es sei das beste für den iPhone-Akku meine Apps in kurzen, regelmässigen Abständen zu schliessen. Ich habe immer gedacht, dass Multitasking, sprich die im Hintergrund geöffneten Apps, die Akkulaufzeit negativ beeinflussen. Nun habe ich heute Morgen aber einen sehr interessanten Artikel auf lifehacker.com gelesen. Der ehemalige Apple Genius Bar Techniker Scotty Loveless erklärt in seinem Blog einleuchtend, war es besser ist Apps nicht aus der Multitasking-Leiste zu entfernen:

Yes, it does shut down the app, but what you don’t know is that you are actually making your battery life worse if you do this on a regular basis. Let me tell you why.

By closing the app, you take the app out of the phone’s RAM . While you think this may be what you want to do, it’s not. When you open that same app again the next time you need it, your device has to load it back into memory all over again. All of that loading and unloading puts more stress on your device than just leaving it alone. Plus, iOS closes apps automatically as it needs more memory, so you’re doing something your device is already doing for you. You are meant to be the user of your device, not the janitor.

The truth is, those apps in your multitasking menu are not running in the background at all: iOS freezes them where you last left the app so that it’s ready to go if you go back. Unless you have enabled Background App Refresh, your apps are not allowed to run in the background unless they are playing music, using location services, recording audio, or the sneakiest of them all: checking for incoming VOIP calls , like Skype. All of these exceptions, besides the latter, will put an icon next to your battery icon to alert you it is running in the background.

Akkulaufzeit iPhone Multitasking

In kompletten Beitrag «The Ultimate Guide to Solving iOS Battery Drain» finden sich noch diverse weitere gute Tipps wie ihr die Batterielaufzeit eures iOS Devices verlängern könnt. Natürlich dürfen unter den Tipps Klassiker wie «Schalte die Ortungsdienste und Hintergrundaktualisierung aus» und «Deaktiviere Push-Nachrichten» nicht fehlen. Einen anderen etwas unorthodoxen Tipp habe ich aber hier zum ersten Mal gelesen: «Schalte die Batterie-Anzeige in Prozent ab» Aus seiner Erfahrung als Apple Genius weiss Loveless, dass Leute die Batterieanzeige auf Prozent eingestellt haben, ihr iPhone öfter anschalten um nachzuschauen wie viel Akku noch übrig ist und wie viel in den letzten XY Minuten verbraucht wurde. Dies führt dann natürlich dazu, dass mehr Akku verbraucht wird als wenn man auf die Prozent-Anzeige verzichtet.

Ich nehme mir den Tipp mit der Prozent-Anzeige (und natürlich auch die anderen) nun mal zu Herzen und teste wie viel ich noch rausholen kann aus meinem iPhone Akku.

Sascha Lobo zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?»

Sascha Lobo an der HSLU «Kreativität und Informatik - Welten auseinander?»

Diesen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit an einem Vortrag von Sascha Lobo (Autor und Blogger) teilzunehmen. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern wurde er eingeladen zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?» zu sprechen.

Das Referat war sehr spannend und interessant, hier meine Takeouts:

1. Mehr und ehrlichere Kundenorientierung: Mark Zuckerberg prophezeite schon 2010 dass jede Industrie in Zukunft von den Social-Aspekten beeinflusst und verändert werden wird: „If you look five years out, every industry is going bo be rethought in a social way.“ Dazu brachte Lobo dann auch das Meet & Seat Projekt von KLM, wobei man ehrlicherweise gestehen muss dass man im Flugzeug lieber alleine sitzen möchte als neben einer Person welche die gleichen Filme mag.

2. «The wisdom of crowds» wird von den meisten wohl falsch formuliert. Das erste wirkliche Beispiel für dieses Phänomen wurde von der Universität Oregon in den 70er Jahren etabliert, als der Campus nach diesem Prinzip umgestaltet wurde.  zusätzliches Beispiel FareBandit – Hilfe beim Schwarzfahren

3. Einfachheit: Einfaches ist mächtig, Beispiel Apple – Touch, Google – Find

4. Facebook ist aussagekräftiger als ein Assessment Centre, Studie von Donald H. Kluemper

5. Märkte werden immer transparenter, Beispiel «Wie das Twittern die Filmindustrie verändert hat». Lacher gab es für die Plattform Qpid.me (neu «Hula»), eine Plattform zum Austausch persönlicher Informationen über sexuell übertragbare Krankheiten.

6. Die Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten verändern sich. Von der Hardware, zur Software zu Online-Diensten. Offline Produkt schlechthin «Dole Banane» als Beispiel.

7. Ausblick: Augmented Reality und BIM (Building Information Modeling)

Zum Schluss kam Lobo dann noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück und beantwortete sie wie folgt: Kreativität durch Informatik. Wenn man das zusammen nimmt, dann entstehen Welten.

Eine sehr gute und weit umfangreichere Mitschrift des Vortrags findet sich beim Xeit-Blog von Simon Künzler.

Mit Google Street View den Colorado River erkunden

Mit Google Street View lässt sich neu der Colorado River erkunden. Google (in Partnerschaft mit American Revers) ermöglicht es uns nun auch von zu Hause aus die atemberaubende Landschaft zu erkunden. Ich konnte das letztes Jahr zum Teil live machen, hier mein Bild von der Kante des Horseshoe Bend in der Nähe von Page.

Horseshoe-Bend-Blog-Sandro-Pigoni

Eine wirklich schöne Aktion, es lohnt sich allemal da mal rein zu schauen. Hier noch das Google Video dazu:

Lieber Steven Pigoni: Google schickt mir deine Mails

Nicht zum ersten Mal hat mich kürzlich elektronische Post von «meinem» Kongressabgeordneten Doug Lamalfa erreicht.

fehlgeleitete E-Mail Google

Nur, ich kenne den Kongressabgeordneten nicht und habe gar kein Interesse an ihm – no bad feelings Doug… Schaut man genauer hin so sieht man dass die E-Mail an die Google Gmail Adresse von Steven Pigoni (spigoni@gmail.com) gerichtet ist und nicht an jene von mir. Meine Gmail Adresse hat einen Punkt zwischen «s» und «pigoni».

finde den Fehler Google

Google, finde den Fehler

Das bedeutet also, dass Google Mails welche an Steven gehen sollten in mein Postfach liefert. Das müsste mich ja nicht weiter stören, ich frage mich einfach welche Mails an mich fälschlicherweise bei Steven gelandet sind??!!

Kennt  jemand dieses Problem?

PS: Den Steven Pigoni kenne ich bis jetzt noch nicht, ich weiss einfach dass es ein Amerikaner ist, dass er politisch interessiert ist (siehe oben) und dass er Mitglied der NRA (National Rifle Association) ist. Von diesem Newsletter habe ich ihn übrigens abgemeldet ;-)

Update: Wie @kusito in den Facebook-Kommentaren erwähnt hat, handelt es sich nicht um einen Fehler. Hier der Link zur Google Hilfe und das Video dazu:

Nach Heartbleed: Jetzt in Passwortsicherheit investieren

Heartbleed Bug patched

Von Heartbleed hat in den letzten Tagen wohl jeder gehört. Hier findet ihr eine Liste mit den Diensten bei denen ihr euer Passwort sofort ändern solltet: The Heartbleed Hit List: The Passwords You Need to Change Right Now (Mashable)

Bis jetzt habe ich voll und ganz auf meine persönliche Passwortstrategie vertraut. Ich hatte diverse unterschiedliche Passwörter die je nach Dienst komplexer waren oder eben auch nicht. Meine Hauptaccounts (Google, Facebook und Twitter) hatten die komplexesten Passwörter (ziemlich lange, gross/klein, Zahlen und Sonderzeichen). Nun habe ich mich aber entschieden in einen Passwortmanager zu investieren.

1password Password management

Agile Bits bietet zur Zeit 1Password für OS X und Windows zum halben Preis an. Im Apple App Store ist der Preis 25 Franken, wenn ihr 1Password aber über den Agile Web Store kauft kostet euch die Software 19.99 USD. Zusätzliche 4 USD sparen könnt ihr, indem ihr den Code «MacPowerUsers» eingebt bei der Bestellung. Die iOS App schlägt dann noch mit 9 Franken zu Buche (auch zum halben Preis). Lohnt sich das? Meines Erachtens ja, Argumente dafür gibt es viele. An dieser Stelle möchte ich euch die GeekTalk Sonderfolge «Passwort Management» wärmstens empfehlen.


Mit dem Heartbleed Test könnt ihr übrigens selbst prüfen, ob die eigene Seite oder ein Internet-Dienst aktuell noch von der Sicherheitslücke betroffen ist.

Heartbleed test foursquare

Sascha Lobo zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?»

Sascha Lobo an der HSLU «Kreativität und Informatik - Welten auseinander?»

Diesen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit an einem Vortrag von Sascha Lobo (Autor und Blogger) teilzunehmen. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern wurde er eingeladen zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?» zu sprechen.

Das Referat war sehr spannend und interessant, hier meine Takeouts:

1. Mehr und ehrlichere Kundenorientierung: Mark Zuckerberg prophezeite schon 2010 dass jede Industrie in Zukunft von den Social-Aspekten beeinflusst und verändert werden wird: „If you look five years out, every industry is going bo be rethought in a social way.“ Dazu brachte Lobo dann auch das Meet & Seat Projekt von KLM, wobei man ehrlicherweise gestehen muss dass man im Flugzeug lieber alleine sitzen möchte als neben einer Person welche die gleichen Filme mag.

2. «The wisdom of crowds» wird von den meisten wohl falsch formuliert. Das erste wirkliche Beispiel für dieses Phänomen wurde von der Universität Oregon in den 70er Jahren etabliert, als der Campus nach diesem Prinzip umgestaltet wurde.  zusätzliches Beispiel FareBandit – Hilfe beim Schwarzfahren

3. Einfachheit: Einfaches ist mächtig, Beispiel Apple – Touch, Google – Find

4. Facebook ist aussagekräftiger als ein Assessment Centre, Studie von Donald H. Kluemper

5. Märkte werden immer transparenter, Beispiel «Wie das Twittern die Filmindustrie verändert hat». Lacher gab es für die Plattform Qpid.me (neu «Hula»), eine Plattform zum Austausch persönlicher Informationen über sexuell übertragbare Krankheiten.

6. Die Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten verändern sich. Von der Hardware, zur Software zu Online-Diensten. Offline Produkt schlechthin «Dole Banane» als Beispiel.

7. Ausblick: Augmented Reality und BIM (Building Information Modeling)

Zum Schluss kam Lobo dann noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück und beantwortete sie wie folgt: Kreativität durch Informatik. Wenn man das zusammen nimmt, dann entstehen Welten.

Eine sehr gute und weit umfangreichere Mitschrift des Vortrags findet sich beim Xeit-Blog von Simon Künzler.