Sascha Lobo zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?»

Sascha Lobo an der HSLU «Kreativität und Informatik - Welten auseinander?»

Diesen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit an einem Vortrag von Sascha Lobo (Autor und Blogger) teilzunehmen. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Luzern wurde er eingeladen zum Thema «Kreativität und Informatik – Welten auseinander?» zu sprechen.

Das Referat war sehr spannend und interessant, hier meine Takeouts:

1. Mehr und ehrlichere Kundenorientierung: Mark Zuckerberg prophezeite schon 2010 dass jede Industrie in Zukunft von den Social-Aspekten beeinflusst und verändert werden wird: „If you look five years out, every industry is going bo be rethought in a social way.“ Dazu brachte Lobo dann auch das Meet & Seat Projekt von KLM, wobei man ehrlicherweise gestehen muss dass man im Flugzeug lieber alleine sitzen möchte als neben einer Person welche die gleichen Filme mag.

2. «The wisdom of crowds» wird von den meisten wohl falsch formuliert. Das erste wirkliche Beispiel für dieses Phänomen wurde von der Universität Oregon in den 70er Jahren etabliert, als der Campus nach diesem Prinzip umgestaltet wurde.  zusätzliches Beispiel FareBandit – Hilfe beim Schwarzfahren

3. Einfachheit: Einfaches ist mächtig, Beispiel Apple – Touch, Google – Find

4. Facebook ist aussagekräftiger als ein Assessment Centre, Studie von Donald H. Kluemper

5. Märkte werden immer transparenter, Beispiel «Wie das Twittern die Filmindustrie verändert hat». Lacher gab es für die Plattform Qpid.me (neu «Hula»), eine Plattform zum Austausch persönlicher Informationen über sexuell übertragbare Krankheiten.

6. Die Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten verändern sich. Von der Hardware, zur Software zu Online-Diensten. Offline Produkt schlechthin «Dole Banane» als Beispiel.

7. Ausblick: Augmented Reality und BIM (Building Information Modeling)

Zum Schluss kam Lobo dann noch einmal auf die Ausgangsfrage zurück und beantwortete sie wie folgt: Kreativität durch Informatik. Wenn man das zusammen nimmt, dann entstehen Welten.

Eine sehr gute und weit umfangreichere Mitschrift des Vortrags findet sich beim Xeit-Blog von Simon Künzler.

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