Seit kurzem ist das vierte Video in der „Did you know“ Reihe von Karl Fisch online. Wieder einmal werden dem interessierten Betrachter Zahlen und Fakten zum Wandel in der Medienwelt um die Ohren gehauen. Jetzt gilt es nur noch daraus Lehren zu ziehen 😉
Did you know 4.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=6ILQrUrEWe8
Did you know 3.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=jpEnFwiqdx8
Did you know 2.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=pMcfrLYDm2U
Did you know 1.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=ljbI-363A2Q
Und hier noch ein Video zum Thema Social Media von Erik Qualman welches nicht minder sehenswert ist:
Die Best Western Hotels haben einen neuen Auftritt bekommen. Roger, „your personal Entertainer“, der zwar etwas dem PC aus der Mac vs. PC Werbung von Apple gleicht, führt den Besucher charmant und durchaus witzig durch die Seite. Natürlich will er den Benutzer lenken und wird bei längerer Klick-Abstinenz auch schon mal ungeduldig. Die Idee ist zwar nicht neu, aber dennoch sehr ansprechend umgesetzt. Der Benutzer wird sich sicher länger auf einer solchen Seite aufhalten und mehr Informationen konsumieren als auf einer herkömmlichen Hotelsite.
Es geht auch noch interaktiver.
Die Türkische Hotelgruppe Rixos , welche bis dato aus sieben Hotels in der Türkei, Kasachstan, der Ukraine und Kroatien besteht, hat auch ein Hotel im Second Life. Teleportiert sich der Second Life Benutzer zu dem Rixos Hotel, so steht er als erstes vor einer Anzeigetafel, welche ein Bild eines Hotelzimmers zeigt mit dem Slogan „Stop dreaming about your holiday. Start day-dreaming at Rixos“
Sobald der Second Life Benutzer auf den Hoteleingang zugeht, wird er von einem Hotelmitarbeiter freundlich begrüsst und er wird danach gefragt, ob er sich Zimmer anschauen möchte. Das Hotelinnere ist ansprechend und luxuriös gestaltet, neben vielen Zimmern, mehreren Bars, einer grossen Lobby und diversen Lounges ist auch eine kleine Hochzeitskapelle begehbar. Die Zimmer sind den originalen nachempfunden, wie mir der Mitarbeiter (hinter dem Avatar ist wirklich ein Mensch) in einem längeren Chat geschrieben hat.
Für die meisten Leute ist dies wohl zu viel Interaktivität, zumal sich der durchschnittliche Hotelgast wohl kaum ins Second Life verirrt.
Das bekommen wir ja nun schon seit einiger Zeit zu hören. Seit ein paar Wochen stehen bei meinem Arbeitgeber im Büro auch schon „Desinfektionstationen“ rum. Heute wurden nun auch noch an allen möglichen Orten Aufkleber angebracht, welche mich daran erinnern, dass ich doch bitte meine Hände gut waschen soll und nach jedem Griff zur Tür diese auch gleich noch desinfizieren soll. Zu Beginn habe ich mir die Hände noch regelmässig mit dem stark alkoholhaltigen Mittel desinfiziert.
Das Resultat nach etwa einer Woche:
Meine Haut an den Händen ist permanent komisch schrumpelig, weiss und löst sich ab. Und was habe ich daraus gelernt? Es ist wohl besser wenn man sich die Hände gründlich mit Seife wäscht und das Desinfektionsmittel ist wohl aggressiver als die Schweinegrippe selbst 😉
Seit Google den Street View Dienst in der Schweiz aufgeschaltet hat, wurde das neue Feature viel diskutiert. Das Echo war allerdings eher negativer Natur. Eine der letzten Meldungen besagt sogar, dass der Schweizer Datenschützer Thür die Angelegenheit vors Bundesgericht bringen will.
Letzte Woche hatte Google noch versichert die Anonymisierung von Gesichtern und Autonummern zu verbessern. Damit wurde auch schon begonnen. Nun mochte Thür allerdings nicht länger warten. Generell gehe es Thür laut sf.tv darum „…ob alle Menschen, die einen Schritt vor die Haustüre gehen, künftig damit rechnen müssen, ins Internet gestellt zu werden.“
Wir werden also sicher noch einiges über Street View in den Medien lesen.
Es gibt jedoch auch durchaus sinnvolle und nützliche Verwendungszwecke für Street View. So kann man sein Ferienziel vor der Reise bequem von zu hause aus erkunden und sich vergewissern, dass die Lage des Hotels wirklich so gut ist, wie sie im Katalog beschrieben wird. Dafür macht nun auch Schweiz Tourismus Werbung. So habe ich heute im Newsletter von Schweiz Tourismus gelesen:
„Vom Bundesplatz in Bern über die Zürcher Bahnhofstrasse bis zu den Booten auf dem Genfersee. Mit der Lancierung von Google Street View
für die Schweiz lassen sich die schönsten Schweizer Städte nun bequem von zuhause aus erkunden.
Vom Bundesplatz in Bern über die Zürcher Bahnhofstrasse bis zu den Booten auf dem Genfersee. Mit der Lancierung von Google Street View
für die Schweiz lassen sich die schönsten Schweizer Städte nun bequem von zuhause aus erkunden.
Sie wollen bei Ihrer Reiseplanung Klarheit? Flanieren Sie durch Strassen und Gassen und werfen Sie einen ersten Blick auf Ihr präferiertes Hotel.“
Schweiz Tourismus wirbt mit Street View
Eine wirklich gute Idee von Schweiz Tourismus. Vielleicht noch etwas früh, wenn man bedenkt wie viele Strassen schon erfasst sind. Vielleicht auch etwas früh, wenn man bedenkt, dass es Street View schon bald (zumindest Teilweise) an den Kragen gehen könnte. Aber für die Tourismusdestination Schweiz finde ich es nur legitim, dass die Sehenswürdigkeiten und Vorzüge auch über Street View promoted werden.
Vor einiger Zeit habe ich hier einmal eine interessante Suchmaschine (SearchCrystal) erwähnt. Leider ist diese nicht mehr online.
Nun bin ich wieder einmal über eine interessante Suchmaschine gestolpert: Specify
spezify
Specify sucht sich die Daten bei Amazon, Yahoo, Twitter, Digg, eBay, MSN und Flickr und gibt diese dann im Post-It Style aus. Angezeigt werden Bilder, Texte und Videos.
Die Darstellung der Resultate ist wie erwähnt ansprechen, leider fehlen aber Google, Bing und eine Facebooksuche. Auch die Resultate sind zum Teil erstaunlich, das liegt allerdings nicht an Spezify.
Jill und Kevin geniessen ja mitlerweile eine grosse Bekanntheit in der Online-Community. Mit ihrem Hochzeitsvideo haben sie unlängst einen YouTube Hit gelandet und Chris Brown dazu verholfen, dass seine Single „Forever“ in diversen Ländern wieder in den Charts gelandet ist (über ein Jahr nach der Veröffentlichung des Tracks notabene – siehe rote Markierung).
Charts Forever, Chris Brown (Quelle: http://acharts.us/song/35202)
Das Original des Wedding Dances wurde bis jetzt schon über 21 Millionen Mal angeschaut auf Youtube:
httpv://www.youtube.com/watch?v=4-94JhLEiN0
Seither tourten Jill und Kevin durch diverse Fernsehsendungen in den USA. So waren Jill, Kevin und Ihre Trauzeugen auch Gast in der bekannten „Today Show„:
httpv://www.youtube.com/watch?v=aQMNqHFwyQw
Als wäre das nicht schon genug wurde die Idee auch schon weiterentwickelt.
Seit heute sind nun die ersten Bilder von ausgewählten Schweizer Strassenzügen aufgeschaltet. Natürlich liess das Medienecho nicht lange auf sich warten.
So schickte der Blick gleich mal einen Reporter mit einer Videokamera los um „Betroffene“ zu interviewen. Ich finde dieses Video sehenswert! Nicht weil die wirklichen Schattenseiten (die Bilder aus dem Ausland auf welchem demonstrierende, urinierende oder ins Bordell gehende Personen zu sehen sind haben wir ja schon vor Monaten gesehen) beleuchtet werden, sonder…Achtung…an einer Hauswand steht ein blaues Velo…genau wie auf den Bilder von Google…whohoooo. S.F. aus Z. findet das gar nicht ok, er hat es niemandem erlaubt seine Fassade zu fotografieren. Auch A. F. B. fühlt sich von der ganzen Welt beobachtet.
An dieser Stelle erlaube ich mir die folgenden Fragen:
1. Stören dann nicht auch Passanten, welche in den Vorgarten hineinglotzen?
2. Interessiert sich irgendjemand für einen popligen Vorgarten in der Schweiz?
Zudem erfahre ich mit einer konventionellen Google Suche viel mehr über irgend eine Person. Jeder hinterlässt Spuren im Netz. Mich interessiert die Fassade des Hauses von Frau A.F.B. aus Z. wirklich nicht. Dafür weiss ich nun wie Ihr beruflicher Werdegang aussieht etc.
Klar sind noch nicht alle Gesichter vollständig verpixelt und klar sind zum Teil noch Autonummern oder Firmenwagen erkennbar. Aber was sagen diese Bilder aus? Das Auto mit dem Kennzeichen oder Firmenaufschrift XYZ war irgendwann (wahrscheinlich in diesem Frühling) mal an diesem Ort und wurde Fotografiert. Das ist meines Erachtens nicht wirklich ein nennenswerter Eingriff in die Privatsphäre. Zumal Street View auch einen beachtlichen Nutzen (Wohnungssuche, Reisevorbereitungen etc.) liefert.
Ich gehe mal davon aus, dass in den nächsten Tagen immer mehr kuriose Bilder aus der Schweiz auftauchen. Ich bin ja mal gespannt… Ich habe mich leider noch nirgends entdeckt 🙁
Internetgemeinde! Ich brauche eure Hilfe! Gestern habe ich meine heiss geliebte Digicam beim Baden im schönen Vierwaldstättersee versänkt. Nun habe ich mir Gedanken gemacht wie ich sie wieder zurückbekomme…. Leider hatte ich gestern weder Taucherbrille noch Flossen dabei um nach ihr zu tauchen und so habe ich mir gedacht, vielleicht macht es jemandem Spass danach zu tauchen und einen Finderlohn (2oo Franken oder ein gemütlicher Grillabend bei mir all inclusive) einzustreichen.
Die genauen Koordinaten, wo die Kamera abgesoffen ist findet ihr hier. Wieso ich die genauen Koordinaten habe? Ich habe sofort als ich es gemerkt habe mit meinem iPhone die Position markiert 😉
Cameratrophy auf einer größeren Karte anzeigen
Ladet eure Bilder bei flickr hoch
Teil eure Bilder von der Suche nach meiner Kamera live mit der Welt!
So gehts:
Ladet eure Bilder via Computer / Handy auf flickr hoch.
Tagt die Bilder mit dem Begriff „cameratrophy“ und schwups sind die Bilder live auf www.cameratrophy.ch!
„Seine Geschäftsidee ist einfach: Sein Kreuzfahrtschiff ist der Köder für die Piraten. Versuchen die echten Piraten das scheinbar harmlose Schiff zu entern, erleben die Afrikaner ihr blaues Wunder. Statt wehrlose Handelsmatrosen stehen ihnen bis an die Zähne bewaffnete russische Touristen gegenüber. Ein makabrer Touristenspaß.
Ein Tag an Bord des gecharterten Kreuzfahrschiffes kostet 5.790 Dollar. Es wird solange geschippert, bis die echten Piraten auch wirklich angreifen. Mindestens ein Piratenüberfall mit Kaperungsversuch wird vom Reiseunternehmer garantiert.
Die Route geht von Djibouti nach Mombasa in Kenia. Das Schiff fährt dafür möglichst nahe der somalischen Küste mit einer Geschwindigkeit von nur fünf nautischen Meilen entlang. Die Touristen können sich nach Belieben und Geldbeutel mit Waffen eindecken.
Eine Maschinenpistole des Typs AK-47 kann von den russischen Kreuzfahrtpassagieren an Bord für 9 Dollar am Tag gemietet werden. 100 Schuss Munition kosten 12 Dollar. Ein Granatwerfer kostet 175 Dollar am Tag. Dazu gehören drei Granaten, die im Mietpreis enthalten sind. Die Benutzung eines an der Reeling fest installierten Maschinengewehres soll 475 Dollar kosten.
Damit die Piraten aber nicht doch noch auf dumme Ideen kommen, erhalten die reichen Russen einen Extra-Personenschutz. An Bord des Schiffes halten jederzeit zahlreiche ehemalige Mitarbeiter russischer Sondereinsatzkommandos ein wachsames Auge auf die Gäste. Die russischen Elitekämpfer sollen vor allem in der Nacht für Sicherheit auf dem Kreuzfahrtschiff sorgen.
Wie die internationalen Marineverbände auf diesen touristischen Militäreinsatz zur Piratenbekämpfung reagieren, ist allerdings noch unklar.
Anmerkung der Redaktion: Goldman Morgenstern & Partners gibt bekannt, dass es sich hier „vermutlich um Satire“ handelt“
Wenn man die „Testimonials“ auf der Somalia Cruises Seite liest kann man nur hoffen, dass es sich wirklich um Satire handelt:
„I got three confirmed kills on my last trip. I’ll never hunt big game in Africa again. I felt like the Komandant in Schindlers list!“ — Lars , Hamburg Germany
„Six attacks in 4 days was more than I expected. I bagged three pirates and my 12yr old son sank two rowboats with the minigun. PIRATES: 0 – PASSENGERS: 32! Well worth the trip. Just make sure your spotter speaks English“ — Donald, Salt Lake city Utah USA
„I haven’t had this much fun since flying choppers in NAM . Don’t worry about getting shot by pirates as they never even got close to the ship with those weapons they use and their shitty aim–reminds me of a drunken’juicer‘ door gunner we picked up from the motor pool back in Nam“ — ‚chopper‘ Dan, Toledo USA.
„Like ducks in a barrel. They turned the ship around and we saw them cry in the water like little girls. Saw one wounded pirate eaten by sharks–what a laugh riot! This is a must do.“ — Zeke, Springs Kentucky USA
Ach ja, der Slogan von Somali Cruises lautet überigens:
„Fun For The Whole Family!
Most cruises offer a mini-bar
We offer a mounted Mini-Gun“