Was weiss ChatGPT eigentlich alles über mich? Diese Frage habe ich mir schon ein paar Mal gestellt. Im heutigen Newsletter von There’s An AI For That (TAAFT) bin ich nun über ein kleines, aber ziemlich spannendes Experiment gestolpert, das genau diese Frage auf eine kreative Art beantwortet.
Bild herunterladen und zusammen mit diesem Prompt bei ChatGPT hochladen: «Fill this room with everything you know about me»
Die Idee ist simpel: Man nimmt das Bild eines komplett leeren Zimmers, lädt es in ChatGPT hoch und schreibt dazu:
«Fill this room with everything you know about me»
ChatGPT soll das Zimmer anschliessend mit allem füllen, was es über einen weiss. Also mit Interessen, Hobbys, Projekten und persönlichen Details, die sich im Laufe der bisherigen Unterhaltungen angesammelt haben.
Mein digitales Leben auf einen Blick
Natürlich musste ich das gleich ausprobieren. Und das Resultat hat mich tatsächlich überrascht. Aus einem sterilen, leeren Raum wurde eine ziemlich gemütliche Mischung aus Wohnzimmer, Homeoffice, Techniklabor und persönlichem Museum.
Da hängen ein Trikot des FC Luzern und Fasnachtsmasken an der Wand, daneben stehen meine Posaune und ein Schlagzeug der Musegg-Geischter. Mein beruflicher Alltag als Product Owner bei der Suva ist ebenso vertreten wie meine KI-Projekte, mein Blog pigoni.ch und meine selbst entwickelte WatchPO-App.
Auch meine Familie, verschiedene Reisen, meine Apple-Geräte und weitere persönliche Kleinigkeiten haben ihren Platz gefunden. Kurz gesagt: Das Zimmer ist ziemlich voll geworden. 🙂
Faszinierend und ein bisschen unheimlich
Bewusst verschwommenes (Datenschutz), fotorealistisches KI-Memory-Zimmer mit warmem Licht, Sofa, Arbeitsplatz und Musikinstrumenten
Das Experiment zeigt eindrücklich, wie viele Informationen ChatGPT über die Zeit aus unseren Gesprächen aufnehmen und wiederverwenden kann. Natürlich ist das Bild keine vollständige oder hundertprozentig korrekte Darstellung meines Lebens. Die KI interpretiert, kombiniert und erfindet auch mal Details dazu.
Trotzdem finde ich das Resultat faszinierend. Und es erinnert gleichzeitig daran, sich gelegentlich mit den eigenen Memory-Einstellungen und dem Umgang mit persönlichen Informationen auseinanderzusetzen.
Wer wissen möchte, wie das eigene digitale Zimmer aussieht, kann das Experiment ganz einfach selbst ausprobieren. Ich bin jedenfalls gespannt, wie mein Zimmer in ein paar Monaten aussehen würde. Vermutlich müsste ich dann langsam anbauen. 😉
Bei meinem Versuch war Claude weniger treffsicher, obwohl er eigentlich auch ziemlich viel wissen sollte. Dieses Bild ist so schlecht (inhaltlich und optisch), dass man es ohne weiteres öffentlich zeigen kann 🤪
Eine stilisierte Illustration macht persönliche Interessen und berufliche Themen als Zimmereinrichtung sichtbar. Product Ownership, künstliche Intelligenz, Luzern, der FCL und die Guggenmusik finden darin ihren Platz.
Eine eingestellte App, jahrelang gesammelte Daten und eine spontane Idee: Als TV Time plötzlich verschwand, wollte ich eigentlich nur eine Alternative finden. Stattdessen habe ich mit ChatGPT und Codex meine eigene iPhone-App entwickelt. Ohne selbst Swift programmieren zu können. Na ja, zumindest nicht wirklich. 🙂
Wenn eine App einfach verschwindet
Jahrelang habe ich mit TV Time meine Filme und Serien getrackt. Was habe ich bereits gesehen? Bei welcher Staffel bin ich gerade? Und was steht noch auf meiner Watchlist?
Anfang Oktober funktionierte die App plötzlich nicht mehr. Eine kurze Recherche mit ChatGPT brachte die ernüchternde Erkenntnis: TV Time wurde bereits am 15. Juli 2026 eingestellt (Mac-Rumors Bericht). Angekündigt wurde das Ganze offenbar gerade einmal rund zwei Wochen vorher und das nur in der App selbst. Wer die App in diesen zwei Wochen nicht genutzt hat, der hat es nicht mitbekommen können. Auch die Möglichkeit, meine gesammelten Daten offiziell zu exportieren, war inzwischen verschwunden.
Auf Reddit fanden sich zahlreiche frustrierte Nutzer, denen es ähnlich ergangen war. Jahre an Bewertungen, Watchlists und Serienhistorien waren plötzlich nicht mehr zugänglich.
Ziemlich ärgerlich. Aber statt einfach zur nächsten App zu wechseln, kam mir eine andere Idee: Warum eigentlich nicht selbst eine entwickeln?
Von der Idee zu WatchPO
Als Product Owner beschäftige ich mich täglich mit Softwareentwicklung. Allerdings normalerweise mit Anforderungen, User Stories und Priorisierungen, nicht mit dem eigentlichen Programmieren.
Also fragte ich ChatGPT, wie ich eine eigene iPhone-App zum Tracken von Filmen und Serien entwickeln könnte. Relativ schnell entschieden wir uns für eine native App mit SwiftUI und Xcode.
Die eigentliche Entwicklung übernahm anschliessend Codex, der KI-gestützte Coding-Agent von OpenAI.
Mein Job? Beschreiben, was ich möchte, die Ergebnisse ausprobieren und bei Bedarf nachbessern lassen. Dieses Vorgehen nennt sich Vibe Coding.
Aus der ersten Idee entstand so Schritt für Schritt WatchPO, mein persönliches Film- und Serienarchiv. Watch steht fürs Schauen, PO für meine Rolle als Product Owner.
Mehr als nur eine Watchlist
Inzwischen kann ich mit WatchPO Filme und Serien verwalten, bereits gesehene Episoden markieren, meinen Serienfortschritt verfolgen und eine persönliche Watchlist führen.
Über die Schnittstelle von The Movie Database (TMDB) lassen sich Informationen wie Filmbeschreibungen, Bewertungen und Cover abrufen.
Eine besonders praktische Erweiterung kam während der Entwicklung dazu: der Import meiner Netflix-Wiedergabehistorie.
Netflix bietet die Möglichkeit, die persönliche Wiedergabehistorie herunterzuladen. Diese Daten kann ich nun in WatchPO importieren, statt sämtliche Filme und Serien von Hand nachzutragen.
Irgendwie schliesst sich damit auch ein Kreis. Ausgerechnet der Verlust meiner TV-Time-Daten hat mich dazu gebracht, eine App zu entwickeln, mit der ich meine Film- und Serienhistorie wieder selbst verwalten kann.
Und das Beste daran: Wenn mir eine Funktion fehlt, kann ich sie mit Codex weiterentwickeln. Natürlich klappt nicht immer alles auf Anhieb. Aber der Weg von einer Idee zu einer funktionierenden Erweiterung ist erstaunlich kurz geworden.
WatchPO auf dem Homescreen und am Handgelenk
Weil nach der ersten funktionierenden App natürlich gleich die nächste Idee kam, habe ich mit Codex auch ein iPhone-Widget und eine Apple-Watch-App für WatchPO entwickelt. Das Widget zeigt mir direkt auf dem Homescreen, welche Episode als Nächstes ansteht. Auf der Apple Watch kann ich ebenfalls einen Blick auf die nächste Folge werfen und sie als gesehen markieren. Klingt nach einer kleinen Ergänzung. Für mich war es aber schon ziemlich cool, die eigene App plötzlich auch am Handgelenk zu nutzen. 🙂
Heute im Überblick. Namensvorschau · illustrativer GeräterahmenMeine Serienbibliothek. Namensvorschau · illustrativer GeräterahmenNeues entdecken. Original-Screenshot · illustrativer GeräterahmenNeue Episoden im Kalender. Original-Screenshot · illustrativer GeräterahmenMein Sehverlauf. Original-Screenshot · illustrativer GeräterahmenMeine Filmbibliothek. Namensvorschau · illustrativer GeräterahmenWatchPO als iPhone-Widget. Namensvorschau. Weitere sichtbare Widgets gehören zu anderen Apps.WatchPO am Handgelenk. Original-Screenshot · illustrativer GeräterahmenMein eigenes App-Icon. Namensvorschau · illustrativer GeräterahmenFeedback über TestFlight. Original-Screenshot · illustrativer Geräterahmen
Was ich aus dem Experiment mitnehme
Mich fasziniert vor allem, wie sich durch KI die Einstiegshürde für die Softwareentwicklung verändert.
Ich musste nicht erst Swift lernen, um mit meinem Projekt anzufangen. Stattdessen konnte ich mich auf das konzentrieren, was ich aus meinem Berufsalltag kenne: Anforderungen formulieren, Lösungen beurteilen und das Produkt weiterentwickeln.
Ganz ohne technisches Verständnis und kritisches Hinterfragen funktioniert das natürlich nicht. Auch KI-generierter Code kann Fehler enthalten.
Aber aus einer spontanen Idee ist inzwischen eine App geworden, die ich selbst nutzen kann. Und das hätte ich mir vor nicht allzu langer Zeit kaum zugetraut.
Lust, WatchPO auszuprobieren?
Bisher habe ich WatchPO hauptsächlich für meine eigenen Bedürfnisse entwickelt. Nun möchte ich herausfinden, wie sich die App bei anderen Nutzern bewährt.
Deshalb plane ich einen Beta-Test über Apple TestFlight. Wenn du gerne Filme und Serien schaust und Lust hast, WatchPO auszuprobieren, freue ich mich über deine Teilnahme und dein Feedback.
Die Anmeldung funktioniert ganz einfach:
Melde dich über das folgende Formular für den kostenlosen Beta-Test an. Gib dabei die E-Mail-Adresse an, mit welcher du im App Store angemeldet bist.
Ich lade dich zu TestFlight ein. Sobald die Beta-Version freigegeben ist, erhältst du eine Einladung.
Installiere TestFlight auf deinem iPhone und lade WatchPO über den Einladungslink herunter.
Die Teilnahme ist kostenlos. Da es sich um eine Beta-Version handelt, können natürlich noch Fehler auftreten.
Noch ein Schritt: Dein persönlicher TMDB-Key
Damit WatchPO auf Film- und Seriendaten zugreifen kann, benötigst du einen eigenen API-Key von TMDB.
Diesen kannst du kostenlos für nicht kommerzielle Zwecke beantragen:
Registriere dich auf themoviedb.org oder melde dich mit deinem bestehenden Konto an.
Öffne deine Kontoeinstellungen und wähle unter «API» die Option zur Beantragung eines API-Keys.
Kopiere nach der Freigabe deinen API Key (v3 auth).
Öffne WatchPO und hinterlege den Schlüssel in den TMDB-Einstellungen.
Warum dieser zusätzliche Schritt? Für die Beta-Version habe ich mich bewusst entschieden, keinen gemeinsamen API-Key in der App zu hinterlegen. So verwendet jeder seinen eigenen TMDB-Zugang und die API-Nutzung wird nicht über meinen persönlichen Schlüssel abgewickelt.
Der kostenlose API-Zugang unterliegt den TMDB-Nutzungsbedingungen. Deinen Schlüssel solltest du nicht öffentlich weitergeben.
Mein Fazit
Was als spontane Reaktion auf das Ende von TV Time begann, ist für mich zu einem spannenden Experiment mit KI-gestützter Softwareentwicklung geworden.
WatchPO ist sicher noch nicht perfekt. Aber genau deshalb möchte ich die App nun von anderen ausprobieren lassen.
Und wer weiss, vielleicht wird daraus irgendwann mehr als nur mein persönliches Film- und Serienarchiv.
Ein weiteres kleines Stück «Living the Digital Life». Dieses Mal selbst programmiert. Oder besser gesagt: gevibe-coded. 😉
Wie trackt ihr eure Filme und Serien? Und hättet ihr Lust, WatchPO zu testen?
Ein kleiner Begleiter mit dunklen Haaren, Vollbart und orangem Pullover: Das ist Mini Sandro. Ich habe ihn mit ChatGPT erstellt und als mein Pet aktiviert. Bis dahin gab es allerdings einen kleinen Umweg über eine Roboter-Eule. Und eine Frisur, die plötzlich auf der falschen Seite sass. Na ja, auch ein digitales Ich braucht offenbar etwas Styling. 🙂
Mach mir einen Begleiter, der zu mir passt
Vor ein paar Tagen habe ich in ChatGPT den Pets-Workflow gestartet. Mein Auftrag war zunächst ziemlich offen:
Erstelle und aktiviere ein Pet auf Basis dessen, was du über mich weisst.
Mit «Pet» meine ich hier einen kleinen animierten Bildschirmbegleiter in ChatGPT Work. In meinem Fall sollte daraus schliesslich eine Mini-Version von mir werden. Ein Avatar, den man gewissermassen digital gassi führen kann. Der Begleiter zeigt mir auch ausserhalb des Chatfensters, ob ChatGPT noch arbeitet oder meine Aufmerksamkeit braucht.
ChatGPTs erste Interpretation war allerdings eine andere: Pico, eine kleine türkisfarbene Roboter-Eule. Gemäss ChatGPT «neugierig, konzentriert und ein bisschen verspielt». Inspiriert von meinem Interesse an KI-Tools und Arbeitsabläufen. Der Assistent sagte dabei auch offen, dass er nur begrenzten persönlichen Kontext hatte.
Eine Eule also. Ein mehr oder weniger nachvollziehbarer Vorschlag, aber ich hatte inzwischen eine konkretere Vorlage im Kopf.
Vier Posen aus den Originalanimationen.
Vom Roboter zur Mini-Version von mir
In meinem persönlichen Design System hatte ich bereits Farben, Schriften etc. und mein Memoji als visuelle Referenz beschrieben. Deshalb fragte ich ChatGPT, ob es sich designtechnisch daran orientieren könne.
Das war der entscheidende Schritt. Aus dem abstrakten «mach etwas, das zu mir passt» wurde eine klare Richtung: dunkle, seitlich geschwungene Haare, Vollbart, markanter Schnurrbart und ein freundliches Gesicht. Dazu ein orangefarbener Pullover im Suva Markenorange #ff8200, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe.
So wurde aus Pico Mini Sandro. Die Eulenidee wurde vor der Aktivierung durch die Memoji-Figur ersetzt.
Das finde ich an diesem Prozess interessant: ChatGPT kann einen ersten Vorschlag machen. Persönlich wird das Ergebnis aber durch meine Referenz und meine Rückmeldung. «Du kennst mich doch» ist halt weniger präzise als «orientiere dich an diesem Memoji».
Ein hübsches Bild ist erst der Anfang
Die Grundfigur stand. Jetzt musste Mini Sandro auch etwas können: blinzeln, winken, laufen, springen und auf unterschiedliche Situationen reagieren.
Der Workflow erstellte dafür einzelne Posen und setzte sie zu Animationsfolgen zusammen. Am Ende hatte mein Pet neun Animationszustände und 16 Blickrichtungen. Bei den Blickrichtungen bewegen sich Kopf und Augen, während der Körper stehen bleibt.
Im Hintergrund steckt ein sogenanntes Sprite-Sheet: eine Bildtafel mit den einzelnen Frames. Werden diese nacheinander abgespielt, wirkt die Figur lebendig. Ich musste diese Frames nicht von Hand zeichnen. ChatGPT übernahm die Bildgenerierung und die Verarbeitung im Pets-Workflow.
Die eigentliche Herausforderung war dabei die Konsistenz. Mini Sandro sollte in jeder Pose dieselbe Figur bleiben. Gleiche Haare, gleicher Bart, gleiche Kleidung. Und beim Springen bitte nicht plötzlich ein anderer Sandro werden.
Die Sache mit der gespiegelten Frisur
Genau hier wurde es etwas knifflig. In einer linken Laufpose war die Frisur zunächst gespiegelt. Bei einer Figur mit seitlich geschwungenen Haaren fällt das auf: Die Bewegung stimmt vielleicht, aber das Gesicht wirkt plötzlich anders.
Das wurde im Verlauf korrigiert. Für die Bewegung nach links entstanden eigene Posen, damit die asymmetrische Frisur erhalten blieb.
Auch Grösse, Bodenposition und Übergänge zwischen den Blickrichtungen wurden geprüft. Neben technischen Prüfungen gab es eine separate visuelle Kontrolle der Blickrichtungen. Der Assistent meldete am Schluss, dass alle Prüfungen bestanden waren, und bestätigte anschliessend die Erstellung und Aktivierung.
Mein letzter gestalterischer Kommentar dazu war übrigens ziemlich kurz: «mach weiter so». Manchmal reicht das dann auch. 😉
Mini Sandro bewegt Kopf und Augen in verschiedene Blickrichtungen. Legende: Die 16 Blickrichtungen in der ursprünglichen Vorschau.
ChatGPT arbeitet, ich mache weiter – Mini Sandro hält mich auf dem Laufenden
Ein Pet löst dabei ein ganz praktisches Problem: Wenn ChatGPT länger an einer Aufgabe arbeitet und ich währenddessen in einer anderen App weitermache, möchte ich nicht ständig zum Chat zurückwechseln, um den Stand zu prüfen. In der Desktop-App bleibt der kleine Begleiter über anderen Fenstern sichtbar und zeigt an, ob ChatGPT noch arbeitet, meine Eingabe braucht, fertig ist oder auf einen Fehler gestossen ist. Über die zugehörigen Bedienelemente kann ich ausserdem direkt einen neuen Chat starten. So lässt sich die Arbeit von ChatGPT im Blick behalten, während ich mich anderen Dingen widme. Die Funktionen erklärt OpenAI in der Dokumentation zu Pets.
Was ich aus dem Experiment mitnehme
Für mich zeigt dieses kleine Projekt sehr schön, wie ein kreativer Dialog mit KI funktionieren kann. Ich starte mit einer Idee, schaue mir den Vorschlag an und gebe eine konkretere Richtung vor. Danach geht es um Details und Korrekturen.
Die wichtigste Zutat war die visuelle Referenz. Das Memoji machte aus einer allgemeinen Idee einen wiedererkennbaren Begleiter. Und der Verlauf zeigt, dass man das Ergebnis trotzdem genau anschauen sollte. Eine gespiegelte Frisur ist kein Drama, aber eben ein Detail, das zur eigenen Figur gehört.
Ob so ein Pet die Arbeit produktiver macht? Das habe ich damit nicht gemessen. Für mich war es erst einmal ein kreatives Experiment: Aus einer vorhandenen visuellen Identität wurde ein animierter Begleiter, den ich in ChatGPT verwenden kann.
Ein kleines Stück «Living the Digital Life» also. Dieses Mal im orangenen Pullover.
Wie würde euer eigenes Pet aussehen: als Mini-Version von euch, als Tier oder als komplett erfundene Figur?
Mein iMac 5K (Late 2014) hat einen neuen Job: Er ist jetzt ein externer Bildschirm. Das schöne Display und das vertraute Gehäuse bleiben, im Inneren hat sich dafür einiges verändert. Möglich macht das ein DIY-Umbau-Set von Retina Reborn. Und ja, ich habe den Umbau selbst gemacht. Als jemand, der handwerklich eher zur Kategorie Laie gehört. 🙂
Ein guter Bildschirm verdient ein zweites Leben
Bereit für das Sonntagsprojekt: iMac und Umbau-Set.
Was mich an der Idee besonders gefällt: Ich kann das Display meines iMac weiterverwenden. Aus dem All-in-One-Computer wird mit neuer Elektronik ein eigenständiger Monitor für einen anderen Rechner. Auf meinem Schreibtisch steht er nun neben dem MacBook und übernimmt genau diese Aufgabe.
Retina Reborn bietet dafür ein DIY-Set inklusive Zugang zur Anleitung an. Wer sich den Umbau nicht selbst zutraut, kann laut Anbieterwebsite auch einen Umbau-Service nutzen oder ein fertig umgebautes Display kaufen. Ich habe mich für die Variante zum Selbermachen entschieden.
Etwas Respekt war schon dabei
Einen iMac zu öffnen, gehört nun wirklich nicht zu meinen üblichen Sonntagsbeschäftigungen. Entsprechend hatte ich etwas Respekt vor dem Projekt. Schliesslich sollte am Ende wieder ein funktionierender Bildschirm auf dem Tisch stehen.
Mit der sehr guten Anleitung hat der Umbau aber problemlos geklappt. Schritt für Schritt wurde aus dem Vorhaben ein überschaubares Sonntagsprojekt. Gerade als Laie war die verständliche Anleitung für mich entscheidend.
Die Fotos zeigen die Verwandlung ziemlich schön: zuerst der noch geschlossene iMac mit dem Umbau-Set, dann das abgenommene Display und die bisherige Technik. Anschliessend das weitgehend leere Gehäuse, bevor die neue Elektronik ihren Platz bekommt. So viel freie Fläche sieht man in einem iMac auch nicht alle Tage. 😉
Das Display ist abgenommen, die bisherige Technik liegt frei.Platz für die neue Aufgabe.Die neue Elektronik sitzt im Gehäuse.
Neue Technik, vertraute Optik
Beim Umbau bleiben neben dem 5K-Display auch die originalen Lautsprecher und der Lüfter im Einsatz. Dazu kommen Anschlüsse für USB-C, HDMI und DisplayPort. Über USB-C lässt sich ein angeschlossenes MacBook zudem mit bis zu 65 Watt laden. So bekommt mein iMac neue Anschlussmöglichkeiten und behält gleichzeitig einiges von seiner ursprünglichen Ausstattung.
Auf meinen Bildern sieht man den Unterschied zwischen vorher und nachher vor allem im Inneren. Von aussen bleibt es der vertraute iMac. Nur arbeitet er jetzt als Bildschirm neben dem MacBook weiter.
Der Bildschirm läuft am MacBook.
Mein Fazit
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die mitgelieferten Materialien, die sehr gute Anleitung und der freundliche Kontakt mit Retina Reborn haben für mich gepasst. Besonders freut mich, dass ich meinem iMac auf diese Weise ein zweites Leben einhauchen konnte.
Für mich war es ein gelungenes kleines Sonntagsprojekt. Und jedes Mal, wenn ich den Bildschirm nutze, steckt da auch ein bisschen Freude darüber drin, den Umbau selbst geschafft zu haben.
Habt ihr auch noch einen älteren iMac zu Hause, dessen Display eigentlich viel zu schade zum Ausmustern ist?
Am 7. August hat OpenAI ChatGPT 5 vorgestellt – und die Erwartungen waren riesig. Viele fragen sich: Gamechanger oder inkrementelles Update? Fakt ist: GPT-5 bringt einige spannende Features, gleichzeitig bleibt die Kritik an KI-Systemen bestehen.
Verständnis & Kontext: GPT-5 kann längere Konversationen führen, ohne den roten Faden zu verlieren. Praktisch für Education und Business, wo komplexe Themen durchgespielt werden müssen.
Multimodalität: Texte, Bilder und Code in einem Stream – ein digitales Schweizer Sackmesser, das kreatives Arbeiten erleichtert.
Effizienz: Kürzere Antwortzeiten, weniger „halluzinierte“ Inhalte. Vergleich: GPT-4 war ein iPhone, GPT-5 fühlt sich wie die Pro-Version mit besserem Akku an.
Die Hauptkritikpunkte drehen sich also um bekannte Themen: Bias, Transparenz, Halluzinationen und die Kosten für Pro-Accounts bzw. API-Nutzung. Gleichzeitig wird GPT-5 als klarer Fortschritt bewertet – ein Werkzeug, das produktiver macht, aber keine Garantie auf „Wahrheit“ liefert.
Mein Fazit
GPT-5 fühlt sich nach einem Schritt in Richtung „Alltags-Assistent“ an. Noch nicht Jarvis (Iron Man), aber schon deutlich näher dran. 🙂
Was mich interessiert: Wie setzt ihr GPT-5 ein – eher für Uni, Job oder just for fun?
Seit „Selfie“ im Jahr 2002 das erste Mal im Internet (Wikipedia) erwähnt wurden, hat diese Art der Smartphone-Fotografie die Welt im Sturm eingenommen. 2013 wurde „Selfie“ vom Oxford English Dictionary zum „Wort des Jahres 2013“ erklärt.
2014 kam dann Karen X. Cheng auf die Idee ein Video-Pendent zu schaffen und stellte einen ersten Film auf YouTube. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses, stellte sie dann noch Tutorial Videos zur Verfügung und Beats by Dr. Dre wurde auf sie aufmerksam. Die ganze Geschichte lest ihr auf http://donutselfie.com
Diese Infografik der Brighton School of Business and Management beleuchtet die wichtigsten Trends unseres künftigen Arbeitslebens. In die drei Teilbereiche „Arbeitnehmer Trends“, „Technologie und Büro Trends“ und „Work / Life Balance Trends“ aufgeteilt werden die wichtigsten Einflussfaktoren und Tendenzen aufgelistet. (mehr …)
Die App MacID (gratis) ermöglicht es euren Mac vom iPhone aus via Touch ID Fingerabdrucksensor zu entsperren. Alles was ihr dazu benötigt ist ein iPhone mit Touch ID (Phone 5s, iPhone 6 oder iPhone 6 Plus), die iPhone App und die Mac Applikation. Wenn ihr beides installiert habt ist das Setup schon fast vollzogen, ihr müsst nur noch die „pairen“.
[appbox appstore 948478740-iphone screenshots]
Euer iPhone und der Mac kommunizieren per Bluetooth 4.0 Low Energy miteinander. Die Akkulaufzeiten sollten sich also nicht wesentlich verschlechtern. Mit dieser Bluetooth Technologie sind die meisten Macs welche neuer als 2011 sind ausgestattet. Ihr könnt euch MacID auch so konfigurieren dass der Mac automatisch gesperrt wird, sobald ihr euch samt iPhone entfernt. Das ist ziemlich cool und funktioniert übrigens auch einwandfrei!
Via t3n bin ich wieder einmal auf eine interessante App gestossen, welche ich mir gleich installiert habe. MailTime macht aus euren Mails Chats und befreit sie so von unnötigen Verläufen etc. und stellt eure Mails übersichtlicher dar, aber seht selbst:
Im Moment ist MailTime lediglich für iOS Geräte (iOS App Store Link) verfügbar (ab Version 7.0, eine Android Version wird laut t3n demnächst folgen). Ein weiterer kleiner Haken der App ist es, dass nur G-Mail unterstützt wird. Das stört mich aber nicht weiter, da sowieso alle meine privaten Mails darüber laufen.
Mit der App #Homescreen von Betaworks lassen sich Screenshots vom eigenen Homescreen erstellen, welche man dann schnell und einfach auf Twitter teilen kann. Das Bild wird zum Einen dem Tweet angehängt, zum Anderen ist es auf https://homescreen.is/ in einer interaktiven Version verfügbar. Fährt man mit der Maus über die Icons, so erfährt man was die App tut und kann sie gleich runterladen.
Auf Basis der Screensshots welche so erstellt und hochgeladen werden, hat Betaworks nun ein weiteres Tool entwickelt. Mit diesem können Apps welche gerade angesagt sind erkannt werden.
Ich finde das ziemlich cool und gebe der App mal eine Chance. Wie sieht dein Homescreen aus?