Seit „Selfie“ im Jahr 2002 das erste Mal im Internet (Wikipedia) erwähnt wurden, hat diese Art der Smartphone-Fotografie die Welt im Sturm eingenommen. 2013 wurde „Selfie“ vom Oxford English Dictionary zum „Wort des Jahres 2013“ erklärt.
2014 kam dann Karen X. Cheng auf die Idee ein Video-Pendent zu schaffen und stellte einen ersten Film auf YouTube. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses, stellte sie dann noch Tutorial Videos zur Verfügung und Beats by Dr. Dre wurde auf sie aufmerksam. Die ganze Geschichte lest ihr auf http://donutselfie.com
Im Blog von Danny (@bireweich) bin ich auf einen interessanten Post über den Sinn und den Unsinn im Social Web gestossen. Ich will mich gar nicht gross zu dem Thema äussern, ich denke der Film „Logged In“ von Stephanie Cuérel und Josh Schaub trifft den Nagel auf den Kopf. Der Film ist übrigens eine Studienarbeit zum Thema „Bewegte Typographie im öffentlichen Raum“, und wurde wie unschwer erkennbar ist, in Luzern (HSLU D&K) realisiert.
Wie bewirbt man sich heute um eine Stelle? In letzter Zeit bin ich immer wieder auf interessante Methoden gestossen. Um aus der Masse der Bewerber heraus zu stechen muss man sich mitunter schon mal etwas kreatives einfallen lassen.
Eine Videobewerbung liegt daher nahe. Dazu gab es einmal eine interessante cash TV Sendung. Es wurden einem die Dos und Don’ts aufgezeigt und als schlechtes Beispiel musste wieder einmal ein Mitglied der FTP Luzern hin halten. Das Video findet sich bei YouTube noch immer und daher werde ich darauf verzichten es hier noch einmal zu bringen.
Ich möchte aber an dieser Stelle auf zwei viel bessere Videobewerbungen hinweisen.
Zum ist dies die Geschichte von Simon Smit. Er suchte einen Job in einer Zürcher Werbeagentur und hat die Werbeagenturen mittels einem Wahlplakat darauf aufmerksam gemacht:
Simon Smit
„Die Texterpartei macht die momentane Lage nicht mehr mit. Das einzige Mitglied und Parteipräsident, Simon Smit, geht in die Offensive. Propaganda 21 ist das Projekt, bei dem 21 Agenturen aus Zürich in die Propagandaaktivitäten der Texterpartei einbezogen werden.
Die Texterpartei begab sich heute an die Standorte der 16 renommiertesten Agenturen der Stadt Zürich und hat so den Wahlkampf eingeleitet. Das Ziel, alle 21 vorgesehenen Agenturen zu besuchen, konnte leider nicht ganz erreicht werden. Dies liegt insbesondere an den abenteuerlichen Standorten einiger Agenturen. Gockhausen, Wallisellen, Erlenbach, um nur einzelne zu nennen.“ (via http://texterpartei.blogspot.com/)
Natürlich wurde diese kreative und witzige Idee von Erfolg gekrönt, die ganze Story gibt es auf dem Blog der Texterpartei zu lesen.
Eine weitere sehr interessante Idee ist es bei Google AdWords zu schalten. Alec Brownstein musste lediglich 6 Dollar investieren um einen neuen Job zu finden:
Seit kurzem ist das vierte Video in der „Did you know“ Reihe von Karl Fisch online. Wieder einmal werden dem interessierten Betrachter Zahlen und Fakten zum Wandel in der Medienwelt um die Ohren gehauen. Jetzt gilt es nur noch daraus Lehren zu ziehen 😉
Did you know 4.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=6ILQrUrEWe8
Did you know 3.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=jpEnFwiqdx8
Did you know 2.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=pMcfrLYDm2U
Did you know 1.0:
httpv://www.youtube.com/watch?v=ljbI-363A2Q
Und hier noch ein Video zum Thema Social Media von Erik Qualman welches nicht minder sehenswert ist:
Seit Google den Street View Dienst in der Schweiz aufgeschaltet hat, wurde das neue Feature viel diskutiert. Das Echo war allerdings eher negativer Natur. Eine der letzten Meldungen besagt sogar, dass der Schweizer Datenschützer Thür die Angelegenheit vors Bundesgericht bringen will.
Letzte Woche hatte Google noch versichert die Anonymisierung von Gesichtern und Autonummern zu verbessern. Damit wurde auch schon begonnen. Nun mochte Thür allerdings nicht länger warten. Generell gehe es Thür laut sf.tv darum „…ob alle Menschen, die einen Schritt vor die Haustüre gehen, künftig damit rechnen müssen, ins Internet gestellt zu werden.“
Wir werden also sicher noch einiges über Street View in den Medien lesen.
Es gibt jedoch auch durchaus sinnvolle und nützliche Verwendungszwecke für Street View. So kann man sein Ferienziel vor der Reise bequem von zu hause aus erkunden und sich vergewissern, dass die Lage des Hotels wirklich so gut ist, wie sie im Katalog beschrieben wird. Dafür macht nun auch Schweiz Tourismus Werbung. So habe ich heute im Newsletter von Schweiz Tourismus gelesen:
„Vom Bundesplatz in Bern über die Zürcher Bahnhofstrasse bis zu den Booten auf dem Genfersee. Mit der Lancierung von Google Street View
für die Schweiz lassen sich die schönsten Schweizer Städte nun bequem von zuhause aus erkunden.
Vom Bundesplatz in Bern über die Zürcher Bahnhofstrasse bis zu den Booten auf dem Genfersee. Mit der Lancierung von Google Street View
für die Schweiz lassen sich die schönsten Schweizer Städte nun bequem von zuhause aus erkunden.
Sie wollen bei Ihrer Reiseplanung Klarheit? Flanieren Sie durch Strassen und Gassen und werfen Sie einen ersten Blick auf Ihr präferiertes Hotel.“
Schweiz Tourismus wirbt mit Street View
Eine wirklich gute Idee von Schweiz Tourismus. Vielleicht noch etwas früh, wenn man bedenkt wie viele Strassen schon erfasst sind. Vielleicht auch etwas früh, wenn man bedenkt, dass es Street View schon bald (zumindest Teilweise) an den Kragen gehen könnte. Aber für die Tourismusdestination Schweiz finde ich es nur legitim, dass die Sehenswürdigkeiten und Vorzüge auch über Street View promoted werden.
Jill und Kevin geniessen ja mitlerweile eine grosse Bekanntheit in der Online-Community. Mit ihrem Hochzeitsvideo haben sie unlängst einen YouTube Hit gelandet und Chris Brown dazu verholfen, dass seine Single „Forever“ in diversen Ländern wieder in den Charts gelandet ist (über ein Jahr nach der Veröffentlichung des Tracks notabene – siehe rote Markierung).
Charts Forever, Chris Brown (Quelle: http://acharts.us/song/35202)
Das Original des Wedding Dances wurde bis jetzt schon über 21 Millionen Mal angeschaut auf Youtube:
httpv://www.youtube.com/watch?v=4-94JhLEiN0
Seither tourten Jill und Kevin durch diverse Fernsehsendungen in den USA. So waren Jill, Kevin und Ihre Trauzeugen auch Gast in der bekannten „Today Show„:
httpv://www.youtube.com/watch?v=aQMNqHFwyQw
Als wäre das nicht schon genug wurde die Idee auch schon weiterentwickelt.