Kategorie: KI

  • Wie ChatGPT mein Leben in ein Zimmer gepackt hat

    Was weiss ChatGPT eigentlich alles über mich? Diese Frage habe ich mir schon ein paar Mal gestellt. Im heutigen Newsletter von There’s An AI For That (TAAFT) bin ich nun über ein kleines, aber ziemlich spannendes Experiment gestolpert, das genau diese Frage auf eine kreative Art beantwortet.

    Bildvorlage eines leeren Raumes
    Bild herunterladen und zusammen mit diesem Prompt bei ChatGPT hochladen: «Fill this room with everything you know about me»

    Die Idee ist simpel: Man nimmt das Bild eines komplett leeren Zimmers, lädt es in ChatGPT hoch und schreibt dazu:

    «Fill this room with everything you know about me»

    ChatGPT soll das Zimmer anschliessend mit allem füllen, was es über einen weiss. Also mit Interessen, Hobbys, Projekten und persönlichen Details, die sich im Laufe der bisherigen Unterhaltungen angesammelt haben.

    Mein digitales Leben auf einen Blick

    Natürlich musste ich das gleich ausprobieren. Und das Resultat hat mich tatsächlich überrascht. Aus einem sterilen, leeren Raum wurde eine ziemlich gemütliche Mischung aus Wohnzimmer, Homeoffice, Techniklabor und persönlichem Museum.

    Da hängen ein Trikot des FC Luzern und Fasnachtsmasken an der Wand, daneben stehen meine Posaune und ein Schlagzeug der Musegg-Geischter. Mein beruflicher Alltag als Product Owner bei der Suva ist ebenso vertreten wie meine KI-Projekte, mein Blog pigoni.ch und meine selbst entwickelte WatchPO-App.

    Auch meine Familie, verschiedene Reisen, meine Apple-Geräte und weitere persönliche Kleinigkeiten haben ihren Platz gefunden. Kurz gesagt: Das Zimmer ist ziemlich voll geworden. 🙂

    Faszinierend und ein bisschen unheimlich

    Bewusst verschwommenes, fotorealistisches KI-Memory-Zimmer mit warmem Licht, Sofa, Arbeitsplatz und Musikinstrumenten
    Bewusst verschwommenes (Datenschutz), fotorealistisches KI-Memory-Zimmer mit warmem Licht, Sofa, Arbeitsplatz und Musikinstrumenten

    Das Experiment zeigt eindrücklich, wie viele Informationen ChatGPT über die Zeit aus unseren Gesprächen aufnehmen und wiederverwenden kann. Natürlich ist das Bild keine vollständige oder hundertprozentig korrekte Darstellung meines Lebens. Die KI interpretiert, kombiniert und erfindet auch mal Details dazu.

    Trotzdem finde ich das Resultat faszinierend. Und es erinnert gleichzeitig daran, sich gelegentlich mit den eigenen Memory-Einstellungen und dem Umgang mit persönlichen Informationen auseinanderzusetzen.

    Wer wissen möchte, wie das eigene digitale Zimmer aussieht, kann das Experiment ganz einfach selbst ausprobieren. Ich bin jedenfalls gespannt, wie mein Zimmer in ein paar Monaten aussehen würde. Vermutlich müsste ich dann langsam anbauen. 😉

    Bei meinem Versuch war Claude weniger treffsicher, obwohl er eigentlich auch ziemlich viel wissen sollte. Dieses Bild ist so schlecht (inhaltlich und optisch), dass man es ohne weiteres öffentlich zeigen kann 🤪

    Eine stilisierte Illustration macht persönliche Interessen und berufliche Themen als Zimmereinrichtung sichtbar. Product Ownership, künstliche Intelligenz, Luzern, der FCL und die Guggenmusik finden darin ihren Platz.
    Eine stilisierte Illustration macht persönliche Interessen und berufliche Themen als Zimmereinrichtung sichtbar. Product Ownership, künstliche Intelligenz, Luzern, der FCL und die Guggenmusik finden darin ihren Platz.
  • WatchPO: Meine eigene iPhone-App mit ChatGPT und Codex

    WatchPO: Meine eigene iPhone-App mit ChatGPT und Codex

    Eine eingestellte App, jahrelang gesammelte Daten und eine spontane Idee: Als TV Time plötzlich verschwand, wollte ich eigentlich nur eine Alternative finden. Stattdessen habe ich mit ChatGPT und Codex meine eigene iPhone-App entwickelt. Ohne selbst Swift programmieren zu können. Na ja, zumindest nicht wirklich. 🙂

    Wenn eine App einfach verschwindet

    Jahrelang habe ich mit TV Time meine Filme und Serien getrackt. Was habe ich bereits gesehen? Bei welcher Staffel bin ich gerade? Und was steht noch auf meiner Watchlist?

    Anfang Oktober funktionierte die App plötzlich nicht mehr. Eine kurze Recherche mit ChatGPT brachte die ernüchternde Erkenntnis: TV Time wurde bereits am 15. Juli 2026 eingestellt (Mac-Rumors Bericht). Angekündigt wurde das Ganze offenbar gerade einmal rund zwei Wochen vorher und das nur in der App selbst. Wer die App in diesen zwei Wochen nicht genutzt hat, der hat es nicht mitbekommen können. Auch die Möglichkeit, meine gesammelten Daten offiziell zu exportieren, war inzwischen verschwunden.

    Auf Reddit fanden sich zahlreiche frustrierte Nutzer, denen es ähnlich ergangen war. Jahre an Bewertungen, Watchlists und Serienhistorien waren plötzlich nicht mehr zugänglich.

    Ziemlich ärgerlich. Aber statt einfach zur nächsten App zu wechseln, kam mir eine andere Idee: Warum eigentlich nicht selbst eine entwickeln?

    Von der Idee zu WatchPO

    Als Product Owner beschäftige ich mich täglich mit Softwareentwicklung. Allerdings normalerweise mit Anforderungen, User Stories und Priorisierungen, nicht mit dem eigentlichen Programmieren.

    Also fragte ich ChatGPT, wie ich eine eigene iPhone-App zum Tracken von Filmen und Serien entwickeln könnte. Relativ schnell entschieden wir uns für eine native App mit SwiftUI und Xcode.

    Die eigentliche Entwicklung übernahm anschliessend Codex, der KI-gestützte Coding-Agent von OpenAI.

    Mein Job? Beschreiben, was ich möchte, die Ergebnisse ausprobieren und bei Bedarf nachbessern lassen. Dieses Vorgehen nennt sich Vibe Coding.

    Aus der ersten Idee entstand so Schritt für Schritt WatchPO, mein persönliches Film- und Serienarchiv. Watch steht fürs Schauen, PO für meine Rolle als Product Owner.

    Mehr als nur eine Watchlist

    Inzwischen kann ich mit WatchPO Filme und Serien verwalten, bereits gesehene Episoden markieren, meinen Serienfortschritt verfolgen und eine persönliche Watchlist führen.

    Über die Schnittstelle von The Movie Database (TMDB) lassen sich Informationen wie Filmbeschreibungen, Bewertungen und Cover abrufen.

    Eine besonders praktische Erweiterung kam während der Entwicklung dazu: der Import meiner Netflix-Wiedergabehistorie.

    Netflix bietet die Möglichkeit, die persönliche Wiedergabehistorie herunterzuladen. Diese Daten kann ich nun in WatchPO importieren, statt sämtliche Filme und Serien von Hand nachzutragen.

    Irgendwie schliesst sich damit auch ein Kreis. Ausgerechnet der Verlust meiner TV-Time-Daten hat mich dazu gebracht, eine App zu entwickeln, mit der ich meine Film- und Serienhistorie wieder selbst verwalten kann.

    Und das Beste daran: Wenn mir eine Funktion fehlt, kann ich sie mit Codex weiterentwickeln. Natürlich klappt nicht immer alles auf Anhieb. Aber der Weg von einer Idee zu einer funktionierenden Erweiterung ist erstaunlich kurz geworden.

    WatchPO auf dem Homescreen und am Handgelenk

    Weil nach der ersten funktionierenden App natürlich gleich die nächste Idee kam, habe ich mit Codex auch ein iPhone-Widget und eine Apple-Watch-App für WatchPO entwickelt. Das Widget zeigt mir direkt auf dem Homescreen, welche Episode als Nächstes ansteht. Auf der Apple Watch kann ich ebenfalls einen Blick auf die nächste Folge werfen und sie als gesehen markieren. Klingt nach einer kleinen Ergänzung. Für mich war es aber schon ziemlich cool, die eigene App plötzlich auch am Handgelenk zu nutzen. 🙂

    Was ich aus dem Experiment mitnehme

    Mich fasziniert vor allem, wie sich durch KI die Einstiegshürde für die Softwareentwicklung verändert.

    Ich musste nicht erst Swift lernen, um mit meinem Projekt anzufangen. Stattdessen konnte ich mich auf das konzentrieren, was ich aus meinem Berufsalltag kenne: Anforderungen formulieren, Lösungen beurteilen und das Produkt weiterentwickeln.

    Ganz ohne technisches Verständnis und kritisches Hinterfragen funktioniert das natürlich nicht. Auch KI-generierter Code kann Fehler enthalten.

    Aber aus einer spontanen Idee ist inzwischen eine App geworden, die ich selbst nutzen kann. Und das hätte ich mir vor nicht allzu langer Zeit kaum zugetraut.

    Lust, WatchPO auszuprobieren?

    Bisher habe ich WatchPO hauptsächlich für meine eigenen Bedürfnisse entwickelt. Nun möchte ich herausfinden, wie sich die App bei anderen Nutzern bewährt.

    Deshalb plane ich einen Beta-Test über Apple TestFlight. Wenn du gerne Filme und Serien schaust und Lust hast, WatchPO auszuprobieren, freue ich mich über deine Teilnahme und dein Feedback.

    Die Anmeldung funktioniert ganz einfach:

    1. Melde dich über das folgende Formular für den kostenlosen Beta-Test an. Gib dabei die E-Mail-Adresse an, mit welcher du im App Store angemeldet bist.
    2. Ich lade dich zu TestFlight ein. Sobald die Beta-Version freigegeben ist, erhältst du eine Einladung.
    3. Installiere TestFlight auf deinem iPhone und lade WatchPO über den Einladungslink herunter.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Da es sich um eine Beta-Version handelt, können natürlich noch Fehler auftreten.

    WatchPO Beta

    Noch ein Schritt: Dein persönlicher TMDB-Key

    Damit WatchPO auf Film- und Seriendaten zugreifen kann, benötigst du einen eigenen API-Key von TMDB.

    Diesen kannst du kostenlos für nicht kommerzielle Zwecke beantragen:

    1. Registriere dich auf themoviedb.org oder melde dich mit deinem bestehenden Konto an.
    2. Öffne deine Kontoeinstellungen und wähle unter «API» die Option zur Beantragung eines API-Keys.
    3. Kopiere nach der Freigabe deinen API Key (v3 auth).
    4. Öffne WatchPO und hinterlege den Schlüssel in den TMDB-Einstellungen.

    Warum dieser zusätzliche Schritt? Für die Beta-Version habe ich mich bewusst entschieden, keinen gemeinsamen API-Key in der App zu hinterlegen. So verwendet jeder seinen eigenen TMDB-Zugang und die API-Nutzung wird nicht über meinen persönlichen Schlüssel abgewickelt.

    Der kostenlose API-Zugang unterliegt den TMDB-Nutzungsbedingungen. Deinen Schlüssel solltest du nicht öffentlich weitergeben.

    Mein Fazit

    Was als spontane Reaktion auf das Ende von TV Time begann, ist für mich zu einem spannenden Experiment mit KI-gestützter Softwareentwicklung geworden.

    WatchPO ist sicher noch nicht perfekt. Aber genau deshalb möchte ich die App nun von anderen ausprobieren lassen.

    Und wer weiss, vielleicht wird daraus irgendwann mehr als nur mein persönliches Film- und Serienarchiv.

    Ein weiteres kleines Stück «Living the Digital Life». Dieses Mal selbst programmiert. Oder besser gesagt: gevibe-coded. 😉

    Wie trackt ihr eure Filme und Serien? Und hättet ihr Lust, WatchPO zu testen?

  • Mini Sandro: Wie ich mit ChatGPT mein eigenes Pet erstellt habe

    Mini Sandro: Wie ich mit ChatGPT mein eigenes Pet erstellt habe

    Ein kleiner Begleiter mit dunklen Haaren, Vollbart und orangem Pullover: Das ist Mini Sandro. Ich habe ihn mit ChatGPT erstellt und als mein Pet aktiviert. Bis dahin gab es allerdings einen kleinen Umweg über eine Roboter-Eule. Und eine Frisur, die plötzlich auf der falschen Seite sass. Na ja, auch ein digitales Ich braucht offenbar etwas Styling. 🙂

    Mach mir einen Begleiter, der zu mir passt

    Vor ein paar Tagen habe ich in ChatGPT den Pets-Workflow gestartet. Mein Auftrag war zunächst ziemlich offen:

    Erstelle und aktiviere ein Pet auf Basis dessen, was du über mich weisst.

    Mit «Pet» meine ich hier einen kleinen animierten Bildschirmbegleiter in ChatGPT Work. In meinem Fall sollte daraus schliesslich eine Mini-Version von mir werden. Ein Avatar, den man gewissermassen digital gassi führen kann. Der Begleiter zeigt mir auch ausserhalb des Chatfensters, ob ChatGPT noch arbeitet oder meine Aufmerksamkeit braucht.

    ChatGPTs erste Interpretation war allerdings eine andere: Pico, eine kleine türkisfarbene Roboter-Eule. Gemäss ChatGPT «neugierig, konzentriert und ein bisschen verspielt». Inspiriert von meinem Interesse an KI-Tools und Arbeitsabläufen. Der Assistent sagte dabei auch offen, dass er nur begrenzten persönlichen Kontext hatte.

    Eine Eule also. Ein mehr oder weniger nachvollziehbarer Vorschlag, aber ich hatte inzwischen eine konkretere Vorlage im Kopf.

    Vier Originalposen von Mini Sandro
    Vier Posen aus den Originalanimationen.

    Vom Roboter zur Mini-Version von mir

    In meinem persönlichen Design System hatte ich bereits Farben, Schriften etc. und mein Memoji als visuelle Referenz beschrieben. Deshalb fragte ich ChatGPT, ob es sich designtechnisch daran orientieren könne.

    Das war der entscheidende Schritt. Aus dem abstrakten «mach etwas, das zu mir passt» wurde eine klare Richtung: dunkle, seitlich geschwungene Haare, Vollbart, markanter Schnurrbart und ein freundliches Gesicht. Dazu ein orangefarbener Pullover im Suva Markenorange #ff8200, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe.

    So wurde aus Pico Mini Sandro. Die Eulenidee wurde vor der Aktivierung durch die Memoji-Figur ersetzt.

    Das finde ich an diesem Prozess interessant: ChatGPT kann einen ersten Vorschlag machen. Persönlich wird das Ergebnis aber durch meine Referenz und meine Rückmeldung. «Du kennst mich doch» ist halt weniger präzise als «orientiere dich an diesem Memoji».

    Ein hübsches Bild ist erst der Anfang

    Die Grundfigur stand. Jetzt musste Mini Sandro auch etwas können: blinzeln, winken, laufen, springen und auf unterschiedliche Situationen reagieren.

    Der Workflow erstellte dafür einzelne Posen und setzte sie zu Animationsfolgen zusammen. Am Ende hatte mein Pet neun Animationszustände und 16 Blickrichtungen. Bei den Blickrichtungen bewegen sich Kopf und Augen, während der Körper stehen bleibt.

    Im Hintergrund steckt ein sogenanntes Sprite-Sheet: eine Bildtafel mit den einzelnen Frames. Werden diese nacheinander abgespielt, wirkt die Figur lebendig. Ich musste diese Frames nicht von Hand zeichnen. ChatGPT übernahm die Bildgenerierung und die Verarbeitung im Pets-Workflow.

    Die eigentliche Herausforderung war dabei die Konsistenz. Mini Sandro sollte in jeder Pose dieselbe Figur bleiben. Gleiche Haare, gleicher Bart, gleiche Kleidung. Und beim Springen bitte nicht plötzlich ein anderer Sandro werden.

    Die Sache mit der gespiegelten Frisur

    Genau hier wurde es etwas knifflig. In einer linken Laufpose war die Frisur zunächst gespiegelt. Bei einer Figur mit seitlich geschwungenen Haaren fällt das auf: Die Bewegung stimmt vielleicht, aber das Gesicht wirkt plötzlich anders.

    Das wurde im Verlauf korrigiert. Für die Bewegung nach links entstanden eigene Posen, damit die asymmetrische Frisur erhalten blieb.

    Auch Grösse, Bodenposition und Übergänge zwischen den Blickrichtungen wurden geprüft. Neben technischen Prüfungen gab es eine separate visuelle Kontrolle der Blickrichtungen. Der Assistent meldete am Schluss, dass alle Prüfungen bestanden waren, und bestätigte anschliessend die Erstellung und Aktivierung.

    Mein letzter gestalterischer Kommentar dazu war übrigens ziemlich kurz: «mach weiter so». Manchmal reicht das dann auch. 😉

    "Mini
    Mini Sandro bewegt Kopf und Augen in verschiedene Blickrichtungen. Legende: Die 16 Blickrichtungen in der ursprünglichen Vorschau.

    ChatGPT arbeitet, ich mache weiter – Mini Sandro hält mich auf dem Laufenden

    Ein Pet löst dabei ein ganz praktisches Problem: Wenn ChatGPT länger an einer Aufgabe arbeitet und ich währenddessen in einer anderen App weitermache, möchte ich nicht ständig zum Chat zurückwechseln, um den Stand zu prüfen. In der Desktop-App bleibt der kleine Begleiter über anderen Fenstern sichtbar und zeigt an, ob ChatGPT noch arbeitet, meine Eingabe braucht, fertig ist oder auf einen Fehler gestossen ist. Über die zugehörigen Bedienelemente kann ich ausserdem direkt einen neuen Chat starten. So lässt sich die Arbeit von ChatGPT im Blick behalten, während ich mich anderen Dingen widme. Die Funktionen erklärt OpenAI in der Dokumentation zu Pets.

    Was ich aus dem Experiment mitnehme

    Für mich zeigt dieses kleine Projekt sehr schön, wie ein kreativer Dialog mit KI funktionieren kann. Ich starte mit einer Idee, schaue mir den Vorschlag an und gebe eine konkretere Richtung vor. Danach geht es um Details und Korrekturen.

    Die wichtigste Zutat war die visuelle Referenz. Das Memoji machte aus einer allgemeinen Idee einen wiedererkennbaren Begleiter. Und der Verlauf zeigt, dass man das Ergebnis trotzdem genau anschauen sollte. Eine gespiegelte Frisur ist kein Drama, aber eben ein Detail, das zur eigenen Figur gehört.

    Ob so ein Pet die Arbeit produktiver macht? Das habe ich damit nicht gemessen. Für mich war es erst einmal ein kreatives Experiment: Aus einer vorhandenen visuellen Identität wurde ein animierter Begleiter, den ich in ChatGPT verwenden kann.

    Ein kleines Stück «Living the Digital Life» also. Dieses Mal im orangenen Pullover.

    Wie würde euer eigenes Pet aussehen: als Mini-Version von euch, als Tier oder als komplett erfundene Figur?

    Originalanimationen von Mini Sandro
    Originalvorschau der Animationszustände.
  • ChatGPT 5 – Features, Kritik und Anwendung im Alltag

    ChatGPT 5 – Features, Kritik und Anwendung im Alltag

    Am 7. August hat OpenAI ChatGPT 5 vorgestellt – und die Erwartungen waren riesig. Viele fragen sich: Gamechanger oder inkrementelles Update? Fakt ist: GPT-5 bringt einige spannende Features, gleichzeitig bleibt die Kritik an KI-Systemen bestehen.

    👉 Offizielle Vorstellung: Introducing GPT-5

    Was ist neu?

    • Verständnis & Kontext: GPT-5 kann längere Konversationen führen, ohne den roten Faden zu verlieren. Praktisch für Education und Business, wo komplexe Themen durchgespielt werden müssen.
    • Multimodalität: Texte, Bilder und Code in einem Stream – ein digitales Schweizer Sackmesser, das kreatives Arbeiten erleichtert.
    • Effizienz: Kürzere Antwortzeiten, weniger „halluzinierte“ Inhalte. Vergleich: GPT-4 war ein iPhone, GPT-5 fühlt sich wie die Pro-Version mit besserem Akku an.

    Anwendung im Alltag

    • Education: Hausarbeiten strukturieren, Quellen finden, Sprachen lernen.
    • Business: Präsentationen erstellen, E-Mails optimieren, Social Media Content generieren.
    • Kreativität: Musikideen, Stories oder sogar Games – das kreative Spielfeld wächst.

    Kritik und Diskussion in den Medien

    Kaum lanciert, schon wird heiss diskutiert. Mehrere Tech-Magazine und Online-Portale haben erste Einschätzungen geliefert:

    Die Hauptkritikpunkte drehen sich also um bekannte Themen: Bias, Transparenz, Halluzinationen und die Kosten für Pro-Accounts bzw. API-Nutzung. Gleichzeitig wird GPT-5 als klarer Fortschritt bewertet – ein Werkzeug, das produktiver macht, aber keine Garantie auf „Wahrheit“ liefert.

    Mein Fazit

    GPT-5 fühlt sich nach einem Schritt in Richtung „Alltags-Assistent“ an. Noch nicht Jarvis (Iron Man), aber schon deutlich näher dran. 🙂

    Was mich interessiert: Wie setzt ihr GPT-5 ein – eher für Uni, Job oder just for fun?